IH. Nr. 2S33—2Ü37. 973
2533. Johann Härtmann, Landschaftsmaler und Radirer, geb. zu
Mannheim 17!>3, Hess sich zu ßiel in
_j ^. y~. der Schweiz nieder, und erlangte be-I I J Li • sonders durch seine Gouachegemiildc
__/ Ruf. Auch die mit F. Lorieux radirten
und colorirten Ansichten aus dem Bisthum Basel fanden Beifall. Manfindet aber auch Landschaften mit Figuren und Thieren in Oel. Aufsolchen Bildern kommen die gegebenen Buchstaben vor, und sie ver-dienen unter den Werken älteren Styls grosse Beachtung.
2534. Johann Hulsraan, Historien- und Bildnissmalcr von Cöln,ry A/T welcher in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts lebte,<J.,y~fc. und tbeils sehr schöne Werke hinterlassen hat, bediente
y sich öfter eines aus J H F bestehenden Monogramms,
T zv 'jrw "'"^ daher gehen wir unter diesen Zeichen näher aufJ-JX/-' V7 ■ i] m ein. Die Cursivon mit der Jahrzahl K14-0 fand Merloauf einem Gemälde, welches den Besuch der Königin von Saba beiSalomon vorstellt. Es war vor ungefähr 2!i Jahren im Besitze einesreisenden Gcmäldchändlcrs, welcher das Bild durchaus für eine Arbeitdes A. van Dyck anerkannt wissen wollte. Unter solchen Verhältnissenwird das ihm hinderliche Monogramm wohl entfernt worden seyn.
Die zweiten Initialen stehen auf einem von Sebastian Furck ge-stochenen Titelblatte zu: Invenlarium Sveciae. Das ist Beschreib-ung defs Königreichs Schweden —. Durch J. L. Gotlfrid AnnoM. I)C. XXXIII. Gedruckt zu Franckfurt am Mayn, bey WolffgangIlofman — i(i32. Das Titelblatt ist mit allegorischen Figuren, ge-fesselten Gefangenen, Wappen und anderen Beiwerken geziert.
2535. Johann Hagenauer, Bildhauer, geb. zu Strass in Bayernf-7 rlS) , 1732, gest. zu Wien als k. k. Hofbildhauer 1810,
C/. (_/Cx -{/n/V • hinterliess Werke in Erz und Stein, welche zuseiner Zeit bewundert wurden. Von besonderer Aehnlichkeit sindseine Bildnisse in Medaillons aus Bronze. J. M. Schmutzer stachjenes des Fürsten und Staatsministers W. Kaunitz, gr. fol. Hagenauerzeichnete auch Muster für Dccorateure und Hafner. C. Ponbeimerstach nach solchen Zeichnungen drei Hefte mit verschiedenen Oefen,ä 5 Blätter, fol. Auf diesen Kupferstichen kommen die BuchstabenJ H vor.
2536. Joseph Ilickel, Bildnissmaler, geb. zuBöhmisch-Leipa 1734,t-iwoc- 8 est ' zu Wien 1807, malte eine Unzahl von Portraiten,
und als k. k. Kammermaler die höchsten Personendes österreichischen Hofes und Adels. Das von J. Schenk gestocheneBildniss des Kaisers Joseph II. ist /. //. pinx. bezeichnet, kl. fol.Dasselbe Bildniss stach auch J. C. Schwab mit denselben Initialen.Jakob Müller hinterliess ein Blatt mit Kaiser Leopold I. vor demThrone von allegorischen Figuren umgeben, ebenfalls mit J II pinx.,gr. 4. Ilickel scheint auch Gemälde mit diesen Buchstaben bezeichnetzu haben.
2537. Johannes van den Hecke, Maler und Radirer, wurde nachsf r^r, Einigen 1804, nach Anderen um 1020 oder 102ii zu Quare->-/--J-C niont bei Oudenaarde geboren, und kam als junger Mannnach Rom, wo er mehrere Jahre verweilte. Dieser Meister malteGenrebilder, Landschaften mit kleinen Figuren, Blumen und Früchtemit Gefässen von Silber und Bronze &c. Die letzte Zeit seines Lebensverlebte er in Amsterdam, und starb daselbst 1670 oder um 1670.
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