Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
947
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I G H. Nr. 2440-2442. 947

von P. Gourdelle, des Königs Jakob I. von England und Schottlandmit Moncornet's Adresse &c. Diese Blätter stimmen mit dem Bild-nisse des Duo de Lorraine mit der Schrift: Jacq. granlhomme fe.P. Gourdelle exe. Der Künstler scheint sie gegen Ende des 16. Jahr-hunderts in Paris gestochen zu haben. Das Bildniss des Herzogs vonLothringen (Henri de Guise), mit vier französischen Versen im Rande,ist äusserst selten, 4.

2440. Joseph Georg Hauber, Maler und Rndirer, geb. zu Gerards-0»Cp / 7/^ /f r ' CH ' k e ' Kempten 176(i, gest. zu München als Professor

°V/ ^/ an der k. Akademie 1834, hinterlicss mehrere radirteBlätter, auf welchen bis auf eines der Name vorkommt. Dieses radirteBlatt gibt die Büste eines rauchenden Soldaten, 8. Hauber war Historien-und Bildnissmalcr, und zu seiner Zeit ein gepriesener Künstler.

Es ist noch zu bemerken, dass dieselben Buchstaben auch aufCopion nach llcmbrandt, J. G. van Vliet und anderen holländischenMeistern vorkommen. Diese Blätter sind von Johann Georg Hertelin Augsburg radirt.

2441. Johann Georg Heintsch, Maler aus Schlesien, Hess sich/fCUr/1 um " " l *"**' nieder, und hinterliess da mehrere Werke.O-ij-n-aä.. q (j,, (j roos stach nach seinen Zeichnungen die Titelblätterzu Fischer's Oeconomia Suburbana. Pragae /ß47, 8. Die Einfass-ungen bestehen aus Figuren und Emblemen der Haus- und Land-wirtschaft. Auf einem Blatte steht J. G. H. Henchs, man nennt aberden Künstler J. G. Heintsch. Das Titelblatt des zweiten Bandes ent-hält obige Initialen.

2442. Jacques Granthomme, Zeichner und Kupferstecher vonT (tt-t< r SZ JJ ^ r flST Heidelberg , bediente sich verschiode-1" UTT,-/' C£/ ' ,1 U_ 1 ner Zeichen, so dass er schon unterden Cursiven Gl No. 12 eine Stelle behauptet, auf welche wir ver-weisen. Ein anderes Monogramm des Künstlers drückt das. G nichtklar aus, indem es eher einem verkehrten D gleicht, und daher habenwir es oben No. 2224 eingeschaltet. J. Granthomme, gewöhnlich Grand-homme und auch Granlöme genannt, machte seine Studien nach HeinrichGoltzius, Jakob Matham, Jan Sacnredam und anderen holländischenMeistern, und hinterliess eine ziemliche Anzahl von Copien nach Blät-tern mit Compositioncn von Martin de Vos, Bartolomäus Spranger u. A.Er arbeitete damals in der Manier der Goltz'schen Schule, breit undmit sicherem Stiche. Andere Blätter sind dagegen fein und delikatbehandelt, besonders einige Bildnisse, welche man einem anderenKünstler beilegen würde, wenn nicht der Name und das Monogrammbeigefügt wäre. Es könnten aber zwei Künstler dieses Namens gelebthaben, allenfalls Vater und Sohn, da ein J. Granthomme noch 1634thätig war. In diesem Falle blieb sich aber auch der ältere in seinenArbeiten nicht gleich, denn es kommen I.G.H. gezeichnete Bildnissevor, welche nur zum Mittelgute gehören. G. Duplessis (Histoire de lagravurc cn France. Paris 1861, p. 119) hält den Künstler für einenKlamändcr, auf welchen die glückliche französische Sonne ihre Strahlenausgegossen hatte. Granthomme scheint gegen 1U75 allerdings seineStudien in Holland gemacht zu haben, und er hielt sich später in ParisRuf: auf einem grossen Blatte nach J. van Winghe mit Phincas undZimbri, welches wir III. No. 12 beschrieben haben, steht aber deutlich:Jacobus Grandomaeus chalcographus Heidelbergensis. Duplessisfindet in dem Bildnisse des Dauphin nach F. Que'snel einen grossenReiz: Portrait apres le nalurel de Monseigneur le Dauphin aal

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