Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
942
Einzelbild herunterladen
 

942 IGB — IGC. Nr. 2421-242S.

mit Heiligenbildern in Einfassungen. Bergmüller hatte solche Gegen-stände in Frcsco gemalt. Mehreres s. III. No. 27.

2421. unbekannter Kupferstecher, welcher zu Anfang des 18. Jahr-O-CTi £Cnh- hunderts in Salzburg thätig war. Zur Isagoge Physio-

^iüj-b ' logica — Praeside Peter Linsing. OeniponÜ 1700, 4.,gebort das geschabte anonyme Bildniss des Erzbischofs Franz Antonvon Salzburg. In den vier Ecken des mit einem Lorbeerkranz um-zogenen Bildes sind vier Embleme, welche sämmtlich mit dem gräflichIlarrach'schon Wappen in Beziehung gesetzt und mit lateinischen Ueber-schriften versehen sind. Dieses Blatt ist mit den obigeu Buchstabenversehen.

2422. Johannes Baptista Guglielmada, Stcmpclschncidcr in Romi (i t> i von 1660—1690, zeichnete auch G. F., und kommtt fl'n' Tt I aaner schon unter diesen Initialen vor. Seine Medaillen1. Lr. U. r. J s ; n( j zahlreich, da er für die Päpste Clemens IX. u. X.,Innocenz XI., dann für die Herzoge von Mantua und Modena u. s. w.arbeitete. Unter G. F. haben wir mehrere Medaillen aufgezählt. DieInitialen /. G. B. stehen auf der Medaille mit dem Bildnisse des PrinzenCäsar Iguatius von Este, Herzogs von Modena. Der Revers zeigteinen Adler mit der Krone, 1687. Die Medaille mit dem Bildnissedes Vincenz Reis, und einer fliegenden Lampe im Revers ist /. G. B. F.gezeichnet. Auch eine kleine Medaille auf Papst Clemens X. mit demKopfe des hl. Paulus von 167.'J trägt diese Initialen.

Auf russischen Medaillen beziehen sich die Initialen /. G. B. aufden Medailleur Johann Baptfst Gass, welcher von 1768—1793in St. Petersburg arbeitete.

2423. Jobann Georg Bittner, Münzmeister in Cassel 16S8-1680,T P T\ vernanu Q ' e Initialen auch zum Monogramme, und daher

ist er oben No. 26 bereits eingeführt. Er zeichnete aberauch /. G. B.

Johann Georg Breuer, Münzmeister der Stadt Braunschweig 1675bis 168ä, fügte auf Stempeln dieselben Buchstaben bei.

J. G. Becker war um 169;» Münzmcister in Braunschweig, undsignirte wie sein Vorgänger. Von ihm haben wir eine Bronzemcdaillemit Angustus und Agrippina in obseöner Vorstellung.

Johann Georg Betulius, Stempelschneider, arbeitete um 1786-1797in Stuttgart. Nach Schlickeysen zeichnete er wie die obigen Münz-meister /. G. B.

2424. Jan Gerritsz van Bronckhorst, auch J. van Bronchorst,l /' H f ; Maler und Radirer von Utrecht, behauptet oben

J. U. nron. jecil. No 2419 eincn aus fahrlichcn Artikel, und hier

bandelt es sich nur um ein radirtes Blatt, welches Bartsch nicht kannte.Es stellt einen stehenden Jüngling vor, wie er mit der rechten Handnach der Höhle im Felsen deutet. Auf einem Lichtstreifen, welchervom Felsen herabgeht, liest man verkehrt einradirt: Se tu echo cosiunita il sono. Links unten auf dem Boden: J. G. Bron. fecit.H. 4 Z. 3 L. Br. 3 Z. 7 L. Im Catalog Rigal wird dieses Blatt zuerstbeschrieben.

2425. unbekannter Maler, welcher zu Anfang des 17. JahrhundertsITT 1P0A thätig war. Im Cataloge der Eiscn'schon Sammlung in1 U U 1 DU* N urn i, erg igt eine treffliche Wasscrmalerei auf Pergamentangezeigt. Dieses Blatt stellt den Kaiser Sigmund im Ornate vor. DerVerfasser spricht von einem Monogramm IGC, wir wissen aber nicht,wie die Buchstaben verschlungen sind.