IFW — IG. Nr. 2372—2377. 931
2372. Johann Franz Wayer, Münzamtmann in Kuttenberg vonT V W 1718 — 1728, zeichnete Stempel mit den Initalen des*'- "• vv - Namens.
2373. Johann Franz Wnssim oder Wussin, Kupferstecher, warj_ p ry c i um 1000—170U In München thiitig. Er stach Portraite,' p ' w i ( und Heiligenbilder. Hier handelt es sich um 16 ra-1 t Yr. sul. J (jirte und gestochene Blätter, welche die Lustfeuer-werke vorstellen, die unter der Regierung des Churfürsten FerdinandMaria und des Max Emanuel von Bayern von dem Oberfeuerwerk-meister Christoph Halle angeordnet wurden. Später kamen noch vierBlätter von Wening hinzu, und es wurde ein allegorisches Titelblattbeigefügt, qu. 4. Auf diesen Blättern wechseln die Initialen mit demNamen des Künstlers.
2374. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfte/ p^ jy. f l des 17. Jahrhunderts in Nürnberg gelebt zu habenI F W V ( scno ' nt - I" Hohbcrg's Georgien curiosa, oder Ade-l.P. W.f. ) i )C ] ie landwirlhschaß. Nürnberg 1602, fol., sindBlätter von ihm. Eines stellt den Fassbinder, und ein anderes eineFrau mit zwei Pflanzen im Küchengarten vor. Vielleicht handelt essich um J. F. Wussim.
2375. Jacobus Francisci Zonta (Junta, Giunta), Buchhändler inLyon um 1S24—1IJ46, bediente sich eines Signets, in wel-chem das gegebene Zeichen in einem Schilde steht. Letztererhängt an einem Baume, steht aber auf dem Boden auf, undwird von zwei Löwen gehalten. Der Baum breitet oben seinLaubwerk aus, und in der Mitte ist die französische Lilie.
T / H. 2 Z. 3 L. Br. 1 Z. 8 L. Dann kommt das Zeichen auch, / / auf Titeln vor, auf welchen es von nackten in Schlangen aus-\'/ gehenden Meerweibern gehalten wird. Auf anderen Titelnhalten es zwei geflügelte Genien. Ein drittes Signet stelltzwei zu den Seiten der Lilie sitzende Genien mit Bandrollen vor. Aufjenen über ihren Köpfen steht: IN. DOMIN— CONFIDO, und unten:JACOBVS. GIVNTA. Eines seiner frühesten in Lyon gedrucktenWerke sind die Regulae cum suis ampliationibus et fallentiis e lotojure delectae — per Barlolomaeum Socinum — 1524. Am Schlüsse:Impressum Lugduni opera Benedicti Bounyn expensis providi tiriDomini Jacobi q. Francisci de Giunta ac sociorum 1024, kl. 8.Das Signet ist am Ende eingedruckt.
2376. Johann Granion, Buchdrucker und Buchhändler in Paris,~r>_^j* bediente sich eines Signets, welches Enten im Was-
V Jfc?V°* 0 ser ' u "d' rec h ts und links bis zum oberen Rande rci-• • *W J ° ■ chendes Schilf zeigt. Diese Vignette ist in Schrot-oAN-^ manier bearbeitet, und gehört daher zu den Metall-
schnitten. Wir fanden sie in der architektonischen Titelcinfassung zuAdam Goddam: Super quatuor libros senlenliarum. Venundanlurparhisiis a Johanne Granion. Am Ende des Prilegiums : MCCCCCXH,kl. fol. Granion war Librairo jure de l'Universit6.
2377. Unbekannter Maler, welcher lKOS in Augsburg thätig war.ol T f-i Man findet Zeichnungen in Wasserfarben, welche Volks-i) I M scenen in ländlicher Umgebung vorstellen. Auf einemBla'tte mit" der Jahrzahl INS stehen die Initialen rechts und linksvom Augsburger Stadtpyr. Die Zeichnung mit dem Monogramme ent-hält eine Gesellschaft am Tische mit Musikanten.
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