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und 3 Z. 8 L. breit. Dieses Blatt ist in älterer und neuer Zeit zuwiederholton Malen copirt worden. R. Weigel nennt in den Supple-ments au Peintrc-graveur p. 29!) einige dieser Copicn, jene mit denzweiten Buchstaben aber nicht.
Ch. Kramm erwähnt eine Vignette in dem Werke der Dichter-Gesellschaft: Volmaakler door den tyd. Sie stellt Kinder als Reprä-sentanten der Künste und Wissenschaften mit einem Schilde vor, undSaturn, welcher nach dem Helicon weiset. Dieses Blatt ist bezeichnet:./. F. G. invenit et fecit.
Heller spricht von einem Zeichner ./. F. G. de Chg. um 17U7, gibtaber nicht an, wo sich Zeichnungen von ihm finden.
2341. Johannes Franciscus Guglielmada, Stempclschneider in RomT K C V um 1 070—1080, hintcrliess mehrere Medaillon mitBild-1. i . ix. i.. n j s3C11 von päp S t e n f zeichnete aber selten /. F. G. F.
2342. Joseph Franz Baron von Götz, Maler und Radircr, be-, liauptet unter dem Monogramm G F II. No. 2923 eine aus-
'JT^C'O führliche Stelle, und wir verweisen im Weiteren darauf.'*" J liier handelt es sich nur um ein radirtes Blatt mit derBüste eines alten Mannes mit Bart und Mütze. Um seine Schulternist ein Mantel gelegt, welcher aber vorn das mit einem Löwenkopfegezierte Gewand durchblicken Ii'tsst. II. 3 Z. 7 L. Br. 2 Z. 11 L.
2343. Johann Friedrich Hilken, Stempelschneider von Nordhausen,I F H arbeitete um 1703—1717 in Schwerin. Mit /. F. H. ge-t' V VI V ze ' cnnct ' st c ' no Medaille mit vier Bildnissen von Lü-1. 1*. xl. r. Becker Rathsherren und der Ansicht von Lübeck 1710.Eine andere Medaille wurde 1708 auf die dritte Vermählung des KönigsFriedrich I. von Frcussen geprägt. Sie gibt das Bildniss des Königs,und einen Lorbeerbaum auf dem Revers.
Jakob Friedrich Heerwagen, Münzverwaltcr in Hanau 178S—1821,zeichnete nach Schlickcyscn in ähnlicher Weise.
2344. J. H. Bondras, Zeichner und Maler in Leipzig, lieferte für
/f- -< \ das Werk von Dr. Puttrich architektonische Zeichnungen,. -p \\ und fügte ein aus HB bestehendes Monogramm bei.. j-v Ein Gemälde mit den gegebenen Buchstaben gibt eine
\ o _D "*.9 • Ansicht des Rathhauses in Leipzig. Wir kennen keinzweites Bild mit diesem Zeichen.
2345. Johann Friedrich Heinrich Panzer, ein Geistlicher aus
t r 1 Tl l> Bayern, radirte einigo Landschaften und Bildnisse. Er1. t. 11. I. starb 181u im ui, JaIlre
2346. Jodocus Flrens oder Fierens, Zeichner und Landschafts-. * . malcr, war in der ersten Hälfte des 17. Jahrhundci-KI. per. inv. ti^tig. Heinrich Hondius stach nach seinen Zeichnungenzwei Landschaften. Die eine stellt Christus vor, wie er den Blindenheilt: Jodoc. firens inv. IL Hondius sculpsil. H. (i Z. 1 L. Br. 3Z.4 L. Die gleichgrosse Landschaft mit der Abbreviatur zeigt einenMann und eine Frau, welche rechts vom Hügel herabkommen. Erstererträgt den Korb auf dein Rücken, und das Weib einen Krug: NeeSolymae intra verbis pomeria ------. /. fier. Inv. — //• Hondius sculp.
Dieser Jodocus Firens ist wenig bekannt. Ch. Kramm nennt nureinen Jeronymus Firens oder Fircus. Er sagt, dass er eine Sammlungvon Landschaften gesehen habe, welche nach Zeichnungen des Jero-nymus Firens gestochen seien, qu. 8. Kramm findet die Arbeit mit-telmftssig. Brulliot III. No. 631 glaubt, dass die erwähnten Land-