Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
923
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I F F — I F G. Nr. 2330 - 2340. 923

2336. Johann Friedrich Freund, Münzmeister In Altona von 1819T V V k' s ^ 848, liess Stempel f. F. F. zeichnen.

Auch J F. Funk, Münzmeister in Neustrelitz von 17S9bis 1703, bediente sich derselben Buchstaben, wie Schlickeysen behauptet

2337. Johann Friedrich Fleischberger, Kupferstecher zu Nurn-lf.f.-k. borg, war um 1880—1670 thätig, leistete aber Geringes.V.^.y.juJji. Die Initialen des Namens findet man auf Bildnissen vonGeistlichen, 8. Dann stach er auch Titelblätter. Die Cursiven stehenauf dem Titel zu Jo. Seiden: De jure nalurali et Gentium juxlaDisciplinam Ebraeorum libri Septem. Aryenlorali 16G5, 4. DasTitelkupfer stellt Moses und Aaron am Altäre mit den Gcsetztafeln,und Gruppen von Israeliten vor. Auf dorn Grundrisse des Tempelsvon Jerusalem steht Fleischberger's Name. Die Cursiven J. F. F. findetman auch auf Blättern nach Georg Strauch aus dem VerInge des Jo-hann Andreas Wolfgang Endter in Nürnberg. Strauch deutete seinenNamen durch G. S. Inv- an.

2338. unbekannte Kupferstecher, welcher um die Mitte des 17._,_ Jahrhunderts zu Frankfurt oder in Gotha gelebt hat. Von

l.tF.s.fi,. jjj m j S |. ( j a3 Xitclkupfer zu Klock: Liber singularis Relalio-num pro Adsesseralu habilarum. Francoforti 108$, fol. Die Ge-rechtigkeit steht an ein Steinpostament gelohnt mit Waage und Schwert.Uebcr das Postament erhobt sich ein Wein- und Feigengcländer, undim Mittelgrunde ist ein Ackerfeld mit Pflügern. Im Grunde kämpfenRiesen gegen den in Wolken sitzenden Zeus. Ueber dem Ganzenschwebt der Adler mit Schwert und Reichsapfel in der Glorie. Einzweites Titelblatt mit /. F. F. B. sc. findet man in S. Glnss: ChristlicheHauss-Kirch. Gotha 16G4, 8. Man bemerkt eine Halle, in welchervor einem Altaro Maria kniet, während der hl. Geist auf sie nieder-schwebt. Unten an der Mauerwand ist die Familie eines Hausvatersgruppirt, welcher gegen die betenden Kinder gekehrt auf das Bild inder Halle deutet. In diesem Buche ist auch das Bildniss des SalomonGlass, des Doctors der hl. Schrift. Unten steht: Heiliqer Valter Hei-lige uns in deiner Warheil: dein Wort ist die Warheil. LinksI.F.F.B. sc, rechts A: 1654. Die Buchstaben sind etwas kleiner,als die obigen.

2339. Johann Friedrich Fleischberger, Kupferstecher von Nurn-

T V VI "« hl tmln ^erg, * st ol ' en ^ 0i 2337 eingeführt, undJ. r. l leiscnu. SCUip. w j r nenncn hi er nur d as Bildniss des Hans

Dietrich Loffclholz von Kolberg in halber Figur, nach dem Gemäldedes HP No. 1336. Fleischberger stach aber dieses Bildniss um hun-dert Jahre später, 8.

2340. Unbekannter Maler, oder vielleicht zwei Künstler, welchej rps> p. um die Mitte des 18. Jahrhunderts in Holland/. £, Gr. ix "M : gelebt haben. Die ersten Buchstaben mit dcrJahr-_ ,/,, zahl 1776 finden wir auf einem Gemälde, welches3 'J- (jjr einen Quacksalber vorstellt, wie er einen Mannam Kopfe operirt, während sein Weib im Grunde Platz genommenhat. Dieses Gemälde verräth einen niederländischen Meister. DieKöpfe sind charakteristisch, die Färbung ist aber matt.

Die Cursiven der zweiten Reihe deuten ebenfalls einen holländi-schen Meister an. Man findet sie auf einer radirten Copie des höchstseltenen Blattes von Nikolaus Berghem B No. 22, welches einen Wid-derkopf in Profil nach links vorstellt. Die Copie ist 3 Z. 1 L, hoch.