Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
893
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I D P - I D S. Nr. 2238—2243. 893

2238. Johann Daniel Preissler, Zeichner und Maler, ist oben~ unter dem Monogramm No. 8238 eingeführt, und wir

0. j). ,y ..yes verweisen zunächst auf jenen Artikel. Man findet so-

wohl das Monogramm, als die Initialen auf Zeichnungendes 1737 in Nürnberg verstorbenen Künstlers.

2239. Johann van der Perre, Maler, war der Sohn des Nikolaus

I d P f van c ' or ^ orvo aus Antwerpen, welcher '1S70 oder llwl

' " /• mit seiner Familie nach Leipzig kam, und da um i!>9!>

starb. Er hatte als l'ortraitmalcr Ruf. Sein Sohn malte um 161 1-r 1818

ebenfalls Iiildnisse, darunter jene des Churfürsten und anderer hohenPersonen. Auch historische Bilder kommen vor, und einige sollenJ. d. P. f. bezeichnet seyn. Vgl. Naumann's Archiv III. S. 93.

2240. Johann Daniel Ther Portten, Kupferstecher, arbeitete umI II Pr> II / YiSYV) in Leipzig, und wechselte mit der Be-

1. Lt. rortl. setup. 2 oictmang, so dass wir schon unter D. P. II.No. 1314 über ihn gehandelt haben. Kr bediente sich auch eines Mo-nogramms , welches aus 7' mit qucrdurchreichendcm / besteht. Unterden Initialen /DTP kommen wir weiter auf ihn zurück, und wir ver-weisen auf jenen Artikel, wo das Werk mit Kupferstichen angegebenist, auf welchen die Abbreviatur vorkommt. Die Abbreviatur stehtnur auf einem Blatte jener Folge, welche wir II. No. 1314 angezeigthaben. Es ist das Titelblatt des Werkes, und stellt einen Jesuiten vor,wie er dem Bischöfe das^Buch überreicht.

2241. Unbekannter Medailleur oder Münzmeister, welcher in derI D R S!WC ' tnu Hllfta des l(i. Jahrhundests thiitig war. Die Bucfa-

' Stäben 11)11 stehen auf einer undatirten Medaille mit denBildnissen dos Churfürsten Friedrich IV. von der Pfalz und seinerGemahlin Elisabeth. Erstercr starb 1610.

2242. JoOSt Cornelisz Drooch Sloot, gewöhnlich Droogsloot ge-nannt, einer der fruchtbarsten holländischen Maler des17. Jahrhunderts, bediente sich auch des Zeichens II.

* Jc -' ' No. 254, und wir verweisen zunächst auf jenen Artikel.C~~7 'T^VY ^ c ' nc Werke sind sehr zahlreich, und noch gegenwartigJi /SL ist Utrecht voll davon. Auf verschiedenen GemäldenS ^"~0 kommt das Monogramm vor, gewöhnlich mit der Jahr-zahl. Auf dem Bilde einer Dorfkirchweih ist 1688 beigefügt. Droog-sloot starb in Utrecht, doch bald nach 1088. Auf einer Radirung desMeisters, welche II. No. 21J4 beschrieben ist, steht die Jahrzal i(UO.

Iloubracken hielt diesen J. C. Drooch Sloot mit Nikolaus Droog-sloot für Eine Person, und daher kommt es, dass man in Dortrechtoder Gornichem ihn geboren werden lässt. Aus ersterer Stadt stammtnämlich Nikolaus Droogsloot, wurde aber erst 1GÜ0 geboren, und istdemnach viel jünger als Joost Cornelisz Droogsloot. Er malte in der-selben Weise, wie Joost Cornelisz., seine Bilder sind aber von gerin-gerem Worthe. N. Droogsloot starb 1703.

2243. John Droeshout, K mfrto r oi fc c hT, war zu Anfang des 17.

r i) Jahrhunderts in London thiitig. Er stach für Buchhändler,und dolicf findet mein nur Titelblätter und Bildnisse von ihm'.Jenes des Jcffery Hudson ist ./. Dr. gezeichnet, 8. Unhezeichnet istdas sehr seltene Bildniss des Arztes Robertus Fludd, alias de Flu-ctibus. Oval, kl. fol.

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