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18 L. 16 Sil. bezahlt. Ebenso selten ist der Kupferstich mit der Ver-mählung des Königs Heinrich IV. Im Rande sind vier französischeVerse: Mainlenant que tu es Reine en la Royauti &c. Ganz unten:Auec priuilege du Roy 1001 Jacobus de fornazery lineavit F. etexeudü. Dann folgt ein aus PGM bestehendes Monogramm', welchessich auf den Dichter der Verse zu beziehen scheint. H. 9 Z. 4 L.Br. S Z. 9 L. Der Rand 9 L.
2221. Jakob de Gheyn de Oude (der Alte), Maler und Kupfer-■'rj^, Stecher von Antwerpen, war der Sohn des Glasmalers
LÖ_I Sc fer J ac0D Jan kz de oder van de Gheyn, welchen C. vanr_, 'z/ Mander als Künstler rühmt. Dieser Jakob Jansz wurdeIM . m> um 1832 in Utrecht geboren, übte aber seine Kunst inAntwerpen, wo er 1!>82 starb. Er tritt für den Ginsmaler Johann deGheyn im Künstler-Lexicon ein. Jakob de Gheyn der Alte wurde uml!i6!i zu Antwerpen geboren, und starb 161!>, wie man angibt. Alleinsein Sohn dedicirte ihm 1616 seine Blätter mit den Weisen Grie-chenlands, und somit hatte der Künstler noch 1610 gelebt. ChristiaanKramm (de levens en werken der holt, en vlaam. Kunstschilders &c.p. 809) gibt archivalische Notizen über Zahlungen, welche dem Künst-ler von der Regierung (Heere Staaten tan Holland} geleistet wurden.Im Jahre 11593, den 29. Oktober, wurden ihm für den Stich und Druckdes Blattes mit der Belagerung von Gecrtrudenberch 120 fl. bezahlt,und auch von Seite des Magistrates von Utrecht erhielt er eine Be-lohnung von 12 fl. Den 25. April 189? erhielt er 120 fl. für denStich und den Druck und die Dedication von der „Slach tot Turntout."Ein weiteres Dokument spricht von dem Zeyltnagen van Zyn Exellen-tie — by hem gesneden en afgesedt, gekleurl, — geinventeert we-sende by Sym. Stevin, toegeleyt tot eene vereeringe de som van72 fl. Im Jahre 1600 vollendete J. de Gheyn sein berühmtes Werk:Waffenhandlung von de Riiren, Musquellen und Spiessen. Bestallnach der Ordnung des Hocbgebornen Fürsten und Herrn, HerrnMoritzen, Prinlzen zu Uranien — Figürlichen abgebildet durchJacob de Geyn. Milt beigefügten schriftlichen Undlerrichlungenu. s. w. Gedruckt in s'Grauen-hagen in Hollandt, met privileg. derKay. Mayt. des Könnings in Franckreich, und der Ed. M. HerrnStatengeneral der vereinigten Niederlanden. Amsterdam. ßey JohanJanssön 1640. Diesen Titel hat die Ausgabe von 1040; in der Ent-Schliessung vom 24. Decembor 1607, nach welcher dem Künstler 200 fl.ausbezahlt wurden, lautet aber der Titel: Wapenhandelinghe vanRoers, musquetlen ende spiesen: Achtervolghende van syn Excel-lentie Maurits, Prince van Orangie —. Figuerlyck by J. van Gheynnilgebeelt —. (Amsterdam, R. de Baudouz 1000, iGOfi) drei Bände,fol. Dieses Werk wurde 1619 ins Englische, 1610 und 1630 ins Deutscheund 1619 ins Französische übersetzt. Es enthält 117 Kupferstiche.
Das reichste Verzeichniss der Blätter dieses Meisters gibt Passa-vant: Peintre-graveur III. p. 116 ff. Er beschreibt 27 Bildnisse;dann von No. 28-—128 die Stiche nach eigener Composition, von No.129—218 die Blätter nach Heinrich Goltzius, Carcl van Mander, Ab-raham Blocmaert, Crispin van den Broeck, Cornelia van Harlem, DirkBarentsen, Wilhelm Telchro, und dann die Stiche nach seinen Zeich-nungen von Zacharias Dolendo, Andreas Stock u. s. w.
Das Monogramm ist gewöhnlich mit dem Namen verbunden, undes geht aus dem erwähnten Verzeichnisse nicht genau hervor, aufwelchen Blättern es einzeln vorkomme. Ein von Passavaut nicht er-wähntes Blatt nach C. van Mander mit dem Monogramme stellt Christus