Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
880
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880 ID. Nr. 2i89-2194.

Ignaz Donner, Stempclschneider, geb. zu Wien 17S2, gest. 1803.Er schnitt Münzstempel, und hintcrlicss auch Medaillen mit dem Bild-nisse des Kaisers Joseph IL, mit /. D. und /. D. F.

Jobann Daiser, Stempelschneider, geb. 1755, arbeitete 1701 inGünzburg, und von 1807—1827 in München.

Jean Dejoin, Stempelschneider auf Haiti, 1820—1840.

2189. Johann Jakob V- Dorner, Landschaftsmaler in München, ist unter[ ~p\ ~7 (Y) dem Monogramm / D Nr. 2102 eingeführt, und wir

J- -L^'C/ rr^ verweisen daher auf jenen Artikel. Es ist bemerkt,' o > j h /H2$ was von den späteren Gemälden dieses Künstlerszu halten ist. Sie stellen meistens Gebirgsgegenden mit Figuren undThieren vor, und selten fehlt eine Mühle am Wasser.

2190. Jules Duvaux. Zeichner und Maler zu Paris, begann seine-. -p» Laufbahn um 1845, und trat besonders mit Zeichnungen inJ ' Pastell und ä la Sangnine hervor. Sie enthalten Genrebilderund militärische Vorstellungen. Dann lieferte Duvaux auch Zeichnun-gen zum Holzschnitt. In dem Werke: La wände ville, nouveau tab-lean de Pais, sind Blätter nach seinen Zeichnungen mit den gegebenenBuchstaben versehen. Er zeichnete auch Aquarellen und Pastelbilderin solcher Weise. In der Chronique de beaux arts sind radirte Blättervon ihm. Eines derselben ist La Laitiire betitelt, 4, ein anderes stelltRamus im Bette in seinem Studierzimmer vor, nach R. Fleury, kl. qu. fol.

2191. Cavaliere Giuseppe Diamantini, Maler und Radirer vont. t\, • Fossombrone, ist im_ zweiten Bande No. 1734 eingeführt,

und wir beziehen uns zunächst auf jeno Artikel. Hier han-delt es sich nur um ein radirtes Blatt, welches die auf dem Bodensitzende Venus vorstellt, wie sie mit der linken Hand Blumen empor-hält. Auf Wolken sieht mau mehrere kleine Amoretten, welche Blumenherabstreucn. Rechts oben ist der von zwei Tauben bespannte Wagender Göttin, und auf einem Köcher steht: I. D in. Diese Vorstellungerscheint in einem Achteck, mit der Dedication: Illmo Benedicto Ca-pello Pat. VenJo moribus et nirtute ornatiss.mo Joseph. Diam.» D D D.H. 9 Z 2 L. Br. 7 Z. 1 L.

2192. Unbekannter Kupferstecher, welcher zu Anfang des 17. Jahr-I n • li l bunderts in Italien gelebt zu haben scheint. Er stach1 U SCUipi. di( , Ruhe der h] F am jjj e au f ,i er Flucht nach Aegypten

nach F. Barocci. Maria schöpft Wasser mit einem Napf, und Josephsammelt Kirschen. Rechts unten im Bilde steht: Federicus BarolyusVrbinas inuentor I ü sculpt., und im Rande: Virgo quid haurisaquas otc. Rechts ist die Dedication an Jacobo Sebcllo, gr. fol.

Diese Vorstellung, bekannt unter dem Namen der hl. Jungfrau mitdem Napf oder der Schale, ist öfter gestochen worden, gr. fol., fol. u. 8.

2193. Jean Dantyn, Landschaftsmaler, war in der zweiten HälfteT Ti 1 77Q ^ es 18 ' J anrnulH ' crts i" Frankreich thätig. Man findetJ.U. l i IJ. Gemälde m it den Initialen des Namens.

Auf Blumenstücken aus der Zeit von 1780—1805 beziehen sichdiese Buchstaben auf Johann Drechsler, welcher 1811 in Wien starb.

2194. Jean Daulle, Kupferstecher von Abbeville, bediente sicht r\ auc h eines aus DJ gebildeten Monogrammes, welches wir II.

No. 1151 gegeben haben. Die Initialen J. D. kommen nur aufAbdrücken vor der Schrift vor, wie auf dem Blatte mit den Söhnendes Rubens nach dem in der Gallerie zu Dresden vorhandenen Gemäldedes Rubens. Die Abdrücke von Platten mit den Initialen sind sehrselten.