ID. Nr. 2186-2188. 879
Minerva und des Merkur, und unten ist der Prospekt von Hamburgeingestochen. Der Zeichner deutete durch die Initialen CHMI seinenNamen an.
2186. Jan Dasveldt, Kunstliebhaber von Amsterdam, malte miti t\ grossem Talente Hunde, und hinterließe auch einige radirte
' Mütter. Die Initialen / D rindet man auf Zeichnungen mitHunden und anderen Thieren in Landschaften, und vielleicht auch aufGemälden. Dasveldt hinterlicss sechs radirte Blätter mit Thierstudien,8. und qu. 8. Darunter ist ein Blatt mit einer liegenden Ziege, aufwelchem rechts oben dio Buchstabon 1 D stehen. Ein anderes Blattstellt eine kleinere Ziege vor, die folgenden Blätter einen Jagdhund,ein grasendes Pferd, einen Ziegenkopf, und das letzte Köpfe und Beinevon Hunden und Hasen. Von der Ziege und dem Jagdhunde kommenmehr oder weniger vollendete Abdrücke vor. Den Kopf eines Hundesmit geöffnetem Munde hat A. Oberman nachradirt, qu. 8. Sehr selten.
Dasveldt starb zu Amsterdam am 11. Februar 1855 im 85. Jahre.Er steht als Dilettant den vorzüglichsten Meistern seines Faches gleich.
2187. Johann David Donhäuser, Formschneider von Frankfurtr n am Main, ist unter dem Buckstaben ü eingeführt, und dort ist
"' auch bereits bemerkt, dass man Titelvignetten mit /. D. vonihm finde.
Medailleure und Münzmeisler , welche 1. D. zeichneten.Schlickoyscu, Abkürzungen auf Münzen etc. S. 149 nenntfolgende .Meister und Beamte, geht aber wie gewöhnlichauf die Gepräge derselben nicht ein, sondern begnügt sichmit den Namen.
Johann Dase, Münzmeistor in Wismar von 1624—1047, verbanddie Buchstaben zum Monogramme, der höher stehende Buchstabe /deutet aber mehr den Zainbacken an.
Johann Dulski, Schatzmeister der Krone Polens, von 1583—1590.
Johann Dresden, Wardein in Krakau 1596.
Jean Didier, Stempelschneider war um 1673 —1676 in Frankreichthätig.
Johann Dietmar, Münzmeister in Mühlhauscn 1701—1710.
Jean Dassier, Stempelschneider, geb. zu Genf 1676, gest. 176:!,hinterliess mehrere Medaillen mit I. D. und [. D. F. Wir nennenden trefflichen Medaillon mit dem Bildnisse de^, Königs Friedrich II.von Freuten) und der Ansicht von Königsberg, den Bronzemedaillonmit dem Bildnisse des Cardinais Andreas Herkules Fleury und derMinerva 1740, die kleine Medaille desselben von 1738, die Medaillemit dem Bildnisse des Königs Ferdinand IV. von Spanien, und mitdemselben im römischen Costüme am ltuder 1746, die grosse Medailleauf Wilhelm IV. von Uranien mit dein Genius von Holland und demPrinzen auf dem Revers /. J). ET F., (J. Dassier et Filius} 1747,die Medaille auf Peter I. von Russland mit Neptun und Minerva 1725,die Bronzemedaille mit dem Brustbilde des Kaisers Carl VI. auf denglücklichen Fortgang der Wallen 1745, die Medaille mit dem Bildnissedes Marschalls Franz Nicolaus Catinat, die kleine Medaille mit demBildnisse des Calvin, die Medaille mit dem Bildnisse dos Andreas Da-cier (f 1722) u. s. w.
Jean Duvivier, Stempclsrlmcider, geh. zu Lüttich 1687, gest. zuParis |?68. Jhm könnte vielleicht die eine oder die andere der obenerwähnten französischen Medaillen angehören.