ID. Nr. 2103-2169. 871
graphirt, gr. fol. Die Ansicht im bayerischen Hochlande mit Wasser-fall, welche sich in der k. bayerischen Pinakothek befindet, ist imGallericwerke von Piloty und Löhle lithographirt, gr. qn. fol. AuchKokoniann-Allesson bat zwei Landschaften lithographirt, gr. fol. ZweiWaldgegenden mit Wasserfall in Tondruck machen Bestandteile derSammlung von Original-llandzcie.hnuugen lebender bayerischer Künstleraus, fol.
Auch der Vater dieses Künstlers, Jakob Dorner, hat in Kupferradirt, man muss also diese Blätter unterscheiden. Die Arbeiten desälteren Dorner fallen um 1774.
2163. Jobst Dienecker, auch Dcneckcr und de Ncgkcr, behauptetSn im /weiten Bande No. 001 eine ausführliche Stelle, und No. LIMy^ Haben wir einen lliickweis Das Zeichen besteht aus den Buch-staben I D, der Unkundige wird aber ein willkürlich geformtes DVermutben.
2164. Servaas de Jong, Historien- und rortrnitmalor, geboren zu• Leenwarden 1808, ist unter DI II. No. 1180 eingeführt, und
Dwir verweisen auf jenen Artikel, um nicht zu wiederholen, wasbereits gesagt ist.
2165. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der früheren Zeitt -k des l(i. Jahrhunderts thätig war. Das erste Zeichen, welchesJD,~r aus ID zu bestehen scheint, findet man auf einer Copie desBlattes von A. Dürer, B. No. 40. Es stellt die hl. Jungfrau mit demKinde in den Armen an einer Mauer sitzend vor. Das Original hatdas Monogramm des A. Dürer mit der Jahrzahl ilit'f, der CopistHess es weg. II. B /, 6 L. Br. 3 Z. 7 L.
Das zweite Zeichen deutet ßryan auf Jean Duvet, dieser Meisterbediente sich aber gewöhnlich der Initialen II) in einem Täfelchen.Es handelt sich wahrscheinlich um die Copie nach A. Dürer, welcheaber nicht von J. Duvet ist.
2166. Joseph Dorn, Genremaler in Bamberg (f 1841), ist im
zweiten Bande No. 1184 eingeführt, da nicht Jeder imZeichen J D vermuthen wird. Wir geben daher den Rück-weis, da unter dem früheren Artikel über diesen Meister
gehandelt ist.
2167. Isaak Duchemin fand im zweiten Bande No. 907 eine Stelle,<-7>c da das gegebene Zeichen nicht entschieden für JD zu nehmen
aCJ ist. Wir verweisen auf den betreffenden Artikel.
2168. J. Deuber oder Daeuber, l'orzellanfabrikant in Ouder-Amstel,^i gründete seine Anstalt 1784, lieferte ein sehr schönes
yj ) weisses Porzellain, und zierte es mit Landschaften. Einige'■-' c/-^ Gcfiisse und Teller tragen das gegebene Zeichen, es kommtaber gewöhnlich der Name Amstel auf diesen Fabrikaten vor. DieManufaktur wurde 1809 nach Nieuwer-Amstcl verlegt, und 1810 gingsie ein.
2169. James Douglas ist durch folgendes Werk bekannt: Trateling(«v- Anecdotes trovgh cttriomt Paris of Europe. London 77/)ß, 8.
C «S0 In diesem Buche befinden sich mehrere Blätter in Aquatinta,Welche der Verfasser selbst ausgeführt hat. Sie bestehen in Co3tüm.bildern, Ansichten von Ruinen, Abbildungen von Gemmen, Grund-rissen &c. Auf diesen Blättern kommt das Monogramm vor.