ICV-ID. Nr. 2136-2162. 869
2156. Johann Christoph van Bemmel, Landschaftsmaler, war in/ C Ji ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts thiltig, und der
Sohn dos Peter van Bemmel, welcher 17!i4 starh. DieBuchstaben J. C. t>. B. fanden wir auf einer Gebirgslandschaft mitWasserfall und Gebäuden.
91*7 / n „.„ , J—, nn •.«.., steht auf zwei Landschaften mit
2157. ./. C. van der Meiern Maultllierell) Cameelen und See-
bäfen, welche aus der Winkler'schen Sammlung bekannt sind, undL8S6 einen Bestandteil der Gemälde - Sammlung des BuchhändlersJ. A. liiiumgärtner in Leipzig bildeten. Diese Bilder sind von Janvan der Meer scn. Man nennt nämlich den Meister so, und nichtvan der Meiern, die eigenhändige Aufschrift wird aber entscheidend seyn.
2158. Johann Christian Weber, Medailleur, stand um 1720-1724T P W '" Diensten des Churfürstcn von der Pfalz, und soll Stempeli. l-, vv. j c w geielchnet haben.
Johann Carl Wikmann, Stempelschneidcr in Stockholm von 1747bis 1780, zeichnete auch C. I. W., und daher kommt er bereits unterdiesen Initialen vor.
2159. J. C. Wans, Landschaftsmaler, war gegen das Ende des/O 17. Jahrhunderts in Antwerpen thätig. Bisher
nannte man nur einen Johann Baptiste Wans,welcher Landschaften mit Figuren und Vieh, und
auch historische Bilder malte, und zwar in Verbindung mit P. Eyckens.
J. C. Wans malte ebenfalls Landschaften mit Figuren.
2160. Peter Christoph Wonder, Genremaler, einer der tfleh-7/7'/// ti K sten Moi stor seiner Zeit, wurde den 10. Jänner 1780
-^C 7 J zu Utrecht geboren. Er malte einzelne Bildnisse und/H/ y / Familienstücke, und dann auch häusliche Scenen bei Tags-licht und Lampenschein. Wonder zeichnete gewöhnlich PCW, es sindaber auch die radirten Blätter mit den gegebenen Buchstaben von seinerHand. Dieses versichert Brulliot 11. No. LtOi), indem er den Künstlergekannt hatte. Wonder zeichnete indessen gewohnlich PCWf, gababer zuweilen den Cursivon P in einer Form, welche eher an J er-innert, als an P. Brulliot nennt zwei radirte Blätter mit JCW. Daseine stellt einen sitzenden Mann im Lehnstuhle, das andere ein sitzendesWeib mit dem Schlüssel vor, beide in halben Figuren, kl. 4. UnterP. C. W. kommen wir auf diesen Meister zurück.
2161. Jurlaan Cootwyck, Goldschmied und Kupferstecher vonf7 /^ r Amsterdam, behauptet oben unter den Initialen JC
\J/ (y W f No. 2077 eine ausführliche Stelle, und wir haben auchdas Vcrzeichniss seiner trefflichen Zcichnungs-Imita-y C\\) fe tionen gegeben. Auf solchen kommen die gege--' benen Buchstaben vor. Ein Blatt nach P. van Bloemenstellt einen Esel mit zwei Körben in Rothsteinmanier, ein anderes dreiliegende Schweine nach Paul Potter vor. Diese Blätter sind im Ver-zeichnisse beschrieben.
2162. Johann Jakob von Dorner, Landschaftsmaler, geboren zui- München 177!», gest. daselbst 1852. Sohn des zuT )\k\ rrT\ L seiner Zeit als Historien- und Genremaler berühmten■lS,z). ( r). l T). Jakob Dorner, wählte er die Kunst aus Neigung zuseinem Lebensbemfe. Seine ersten Vorbilder waren die in Münchenvorhandenen Gemälde von Claude Lorrain und Carel Dujardin, unddiesen Meistern wendete er fortan seine ganze Liebe zu. Dorner gehört