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8S8 ICF-ICH. Nr. 2106-2112.
Johann Conradsen, Stcmpelschneider in Copenhagenvon 1809—1840.Seine Gepräge sind von Bedeutung.
Johann Gaspar Fichtbauer, Kaufmann in Riga, Hess 18l!> Zeichenvon Zinn zu 10 und .'>0 Kopockon prägen. Sie sind I.C. F. gezeichnet.
2106. Johann Christoph Feinlein, Tischler und Kupferstecher,arbeitete in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhundertsein Work ülier die Sänlenordnungen aus, in welchemer als Zeichner und Kupferstecher gleich mittclmässigist. Sein Opus hat den Titel: Die fünf Ordnungender Archilectur. Durch Johann Christophe Feinleinron Waltzhuedl an dem Rhein Strom, üischlergesell
Inrentirt vnd in Kupfer (jestoehen. II. HZ. 3—4 L. Br. 10 Z. 1 L.
2107. Johann Custodis, Zeichner und Maler in Augsburg, warum I62S tiiiitig. Gemälde kennen wir nicht, sie müssten aber
lcr ' architektonischen Inhalts seyn. Die gegebenen Buchstaben findetmau auf Federzeichnungen, welche Ansichten von Städten, Kirchen,Schlössern &c. enthalten. Weiter ist dieser J. Custodis nicht bekannt.
2108. Unbekannter Radirer, arbeitete um 1721 nach A. van Ostade.-, ~ TP , Die gegebenen Buchstaben stehen auf einem Blatte
<J C/ J C& JC mit Bauern. Es handelt sich vielleicht um einenDilettanten.
2109. Johann Christoph Frisch, Historienmaler, geb. zu Berlin
/? 1737, gest. als Direktor der Akademie daselbst 1813, ge-c • hört zu den früchtbastten Künstlern seiner Zeit, und eswurden ihm auch Ehrenstellen zu Theil. Wir verweisen aber in die-ser Hinsicht auf das Künstler-Lcxicon. Beizufügen ist, dass J. G.v. Müller das Bildnis! des Moses Mendelssohn nach ihm gestochenhat, fol. Die gegebenen Buchstaben findet man auf einer Radirungnach der Zeichnung seines Lehrers Ch. B. Rode. Dieses Blatt stelltden Kampf des Jakob mit dem Kugel vor. II. KZ. 4L. Br. 3 Z. 2L.Ein Blatt mit dem einfachen Geschlechtsnamen gibt einen Genius nachRode's Zeichnung. Dien ist auch mit einer zweiten Radirung derFall, welche den Osiris vorstellt, wie er den Ackerbau einführt, 8.Die radirten Blätter dieses Meisters sind selten. Sie sind daher imKünstler-Lcxicon nicht beschrieben.
2110. Johann Christian Gittermann, MUuzmeister in Aurichi /i p 1730—1747, Hess Stempel I.C.G. zeichnen. Vgl. Schlick-
eysen, Abkürzungen auf Münzen &c.
2111. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1020 in Italientw f , /-> thätig war. Die gegebenen Buchstaben findet man/ . C ■ y- • JT■ auf dem ersten Blatte einer Folge von 1—8 iinm-merirten Blattern, welche die Tbaten des Scipio Africanus vorstellen:Antonius Tempesla inuentor. J. C. Visscher exeudebat. Auf jedemBlatte stehen unten vier lateinische Verse. II. 12 Z.—12 Z. 3 L. Br.17 Z. 1—3 L. Brulliot IT. No. 1382 gibt die Adresse von Peter deJode an.
2112. Unbekannter Zeichner, oder vielmehr Dilettant, welcher 1 074als Student der Medizin in Jena Ansichtender Stadt zeichnete. An das gegebene Zeichen
s J Yovlb schliesst sich die Abbreviatur: Med. Stud. adviv. del. 1674. Diese Ansichten hat «benfalll ein Nürnberger gesto-chen, denn man liest darauf: TV. //. North, sc Lipsiae. Die Blättersind von geringem Wcrthe, qu. fol.