Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
854
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8S4 I C B. Nr. 2090-2094.

2090. Unbekannter Maler, welcher in der ersten Hälfte des[ C B f ec 17. Jahrhunderts in Holland «eicht zu haben scheint.

' ' Man findet Fruchtstückc mit diesen Buchstaben, welcheA. IOJJ. nicht ohne Verdienst sind.

2091. Stempelschneider und Münzmeister, welche /. C. B. zeich--r p t> neten, und von Schlickcysen genannt werden.

i. \j. iL Johann Christoph Buschmeier, Münzmeister in Coblcnz,1059—1666,

Johann Christoph Behr, Münzmeister in Clettenberg 1682, inWalkenried 1688—1601, in Braunschweig 1093-1096.

Johann C Bilenberg, Wardein in Riga, 170K—1707. Er verbandauch die Cursivcn JCB zum Monogramme.

Johann Christoph Busch, Münzmeister in Regensburg 1743—1763.

Johann Conrad Bändel, Münzmeister in Cassel 1744-1763, unddann in Detmold 1703—1769.

2092. Johann Christian Birpfaf, Hofgoldschmied des Königs vonCT /d /-T) Polen und Schweden, war in der zweiten Hälfte

Cs. O.hj. i/i . des 17. Jahrhunderts in Thorn thätig. Dieser

(j^VÖ CT) . geschickte Meister zeichnete die grossen Anfangs-

^/. O.oOz:/', tf^, buchstaben des römischen Alphabets nach Artgetriebener Goldschmiedsarbeiten des 17. Jahrhunderts. Einige Blättersind mit den obigen Initialen bezeichnet, andere mit den Buchstaben/. F. und dem Namen des Stechers Jeröme Falk von Danzig. Diesessehr seltene Werk erschien unter folgendem Titel: Libellus ISomisKlemenlorum Latinorum Cum Aeneis picturis usui Aurifabro-rum inservientib. Iuvenil et edidil Joh. Christian Birpfaf 8. R.M. Pol. et Svec. Aurifaber Aulicus Nunc citis Thorunen. SculpsilJeremias Falck Hamburg!, kl. fol.

Der Buchstabe A ist zweimal auf verschiedene Weise formirt, dasU nicht vorhanden. Im Ganzen besteht das Werk aus 26 Blättern.

2093. Johann Christoph Böcklin, Kupferstecher von Leipzig, war<Y r* (7) um 108ii—1710 in Berlin thätig, gehört aber zu den

•~*■ {-r.Jj • mittelmässigen Künstlern seinerzeit. Die ersten Buch-& C'. _B. Sc. Stäben mit sculp. stehen auf dem Bildnisse der Kö-nigin Katharina, der Gemahlin des Königs Heinrich VIII. von England.Man findet es in der Historia reformalionis anglicanae KiflO, fol.Die zweiten Initialen sind auf dem Bildnisse des Johannes VisscherusTheologus et Ecclesiastes Amstelodamensis beigefügt. H. 7 Z. 10 L.Br. 6 Z. Diese Bildnisse gehören zu den hessten unter seinen gerin-gen Blättern. Andere Blätter mit kleineren Cursiven, als die obigen,sind in dem Buche von F. I. Delhis: Denck-Mahl der GöttlichenRegierung an der uhrallen — Antiquilü^es Klosters zu S. Michaelisin Lüneburg. Zell 1700, 4. In dia^fc Werke sind Bildnisse vonMitgliedern einer Räuberbande, dci'orr^Kten und Bestrafung Gegen-stand des Buches sins.

2094. Charles le Brun, der bekannte französiche Historienmaler,fi lieferte Zeichnungen zur Decoration der kleinen Gallerie

. 7. C. . 6 des Louvrc. Darüber veranstaltete der Kupferstecher St.Andrö ein Werk in Folio unter dem Titel: La pelite galtrie du Louvredu dessin de feu Mr. le Brun, dessinde et gravde par St. Andre".Auf den Blättern kommen obige Buchstaben vor: Invenit Charlesle Brun.