Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
853
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ICA —ICB. Nr. 2086—2089. 853

2086. Julius Campagnola behauptet im zweiten Bande No. 209

F PAMP PAT F c '" e ausführliche Stelle, und wir ver-i. *^\iYü . i r\ l . i . wojgen darm]f ^ da das B , att mit der

Abbreviatur des Namens No. II beschrieben ist. Es stellt den jungenTobias mit dem Engel vor.

2087. Juan Cano de Arevalo, Gcnremaler, geb. zu ValdemoroT°/^\ l(S!)<), machte sich durch kleine Bilder bekannt, und bei1 i?A O. Damen besonders durch fein bemalte Fächer beliebt. DieKönigin von Spanien ernannte ihn zu ihrem Fächermaler. Auf Ge-mälden dieses geschickten Künstlers kommt der gegebene Name vor.Er starb 1690 durch Meuchelmord.

2088 Johann Conrad Breni, Buchbinder und Formschneider in

*■ A * Constanz, gab folgendes Werkchcn heraus: ISewes \ Blumen \

1 ' Büchlein | angebend \ die Manier, wie alle ßlu- I men

1 (TT "ß inigemein — müssen gepflanzt werden —. Constantz durch

t ' J. C. Breni /(>(>!), 12. Auf dem ersten Blatte kommt das

gegebene Zeichen vor. Breni hat die Abbildungen von Blumen im

Büchlein in Holz geschnitten.

2089. Jakob Binck, Maler und Kupferstecher von Cöln, bedientesich gewöhnlich eines Zeichens, welches für II CB ge-nommen werden muss, und wir haben desswegen diesemKünstler No. 77ii eine ausführliche Stelle gewidmet, aufwelche wir uns zunächst beziehen. Das erste Zeichenauf einem Kupferstiche mit zwei spielenden Soldaten inGegenwart dos Fähndrich, welcher links mit der Fahne steht. Hinterden Spielern steht ein Soldat mit der Hellebarde. Hechts oben amBaume ist das Täfelchen. II. 2 Z. 10'/ 2 I,. Br. I Z. 11«/, L. InW. Y. Ottley's Collection of Fac-similes —. London 1828, ist eine Copie.Dem Verzeichnisse der Bartsch unbekannten Blätter fügen wir nochfolgende bei:

1) St. Georg nach rechts gewandt, im Begriffe, mit dem Schwerteeinen Stoss nach dem Drachen zu führen. Im Mittelgründe rechtskniet die Prinzessin, und links führt der Ritter die Befreite fort. ImHintergründe links breitet sich eine Stadt mit vielen Thürmen aus,und unten links ist das Zeichen. H. 2 Z. Br. 3 Z. 6 L.

2) Der heil. Hieronymns als Büsser in der Wüste. Mit demZeichen, 16.

3) Ein sich umarmendes Liebespaar. Verkleinerte Copie nach HansBaidung Grion's Holzschnitt, li. No. !i0. Unten das Zeichen, qu. 8.

4) Ein altes abgemagertes nacktes Weib, wie es mit den Händendie herabhängenden Brüste drückt. Zu ihren Füssen sind fünf Thiere:Löwe, Bär, Hirsch, Ziege, Hajw. II 7 Z. 9 L. Br. 3 Z. 10 L.

Dieses Blatt bildet Xo. 2T der Folge der Götter und Göttinnenin Nischen, in Copien nach Jakob Caraglio, B. 26—4.'!. Es fehltmeistens, und ist daher selten.

K) Fünf Bauern oder Zigeuner mit zwei Weibern und einem Knabennach rechts gehend. Eine Frau trägt den Krug auf dem Kopfe undzwei Hühner in der Hand. Das Kind hält ein Lamm im Arme. Untenrechts das Zeichen. H. 3 Z. 1 L. Br. 3 Z. 4 L.

6) Die Vignette mit der Vase in Arabesken. Unten reiten zweiAmoretten auf Delphinen, und links in der Mitte ist das Zeichen.H. 2 Z. 1 L. Br. oben 1 Z. 4 L., unten 1 Z. 3 L.