838 IBP-IBS. Nr. 2041-204S.
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Ein anderer Kupferstich mit den Initialen 03 I stellt den Amorvor, wie er der Ceres Aehren reicht. H. 8 Z. Br. 5 Z. 8 L. Bartschbezweifelt die Aechtheit dieses Blattes.
Das Wort IISVENTOR ist den Buchstaben /. BO. nur auf einemBlatte der Folge mit den Liebschaften der Götter, B. No. 146—164,beigefügt. Es stellt Apollo und Daphnc vor.
2041. Johann Baptist Pflug, Genremaler, geb. zu Biberach dent t» t> a ■RT'mr'R K nn 13. Februar 1785, behauptet im Künstler-1. O. if. a mü^KA^n. Lexicon X I. S. 219 eine ausführliche Stelle,und wir haben auch mehrere Gemälde erwähnt. Sie bestehen in Scenenaus dem Volksleben, und in Episoden aus der würtembergischen Ge-schichte. Sie sind fheils /. 19. P. a Biberach, theils mit dem NamenJ: B: pflüg bezeichnet.
2042. Johann Baptist Rnel oder Rüll, Historien- und Bildniss-
JTt t> maier, geb. zu Antwerpen 1606, arbeitete in Heidelberg,. D. J\. Mainz, Würzburg, Augsburg, und in anderen Städten fürKirchen und Paläste. Auf seinen Gemälden kommen die Initialen,und auch der Name vor. E. Hainzclmann stach das Bildniss desBischofs Conrad Wilhelm von Würzburg, Brustbild in Oval, roy. fol.,und Ph. Kilian das Bildniss des Abtes Jakob de Gravel, Brustbildin Oval, fol. Ruel hatte als Künstler Ruf, und starb um 1680.
2043. Jean Baptist Rigaud, Kupferstecher in Paris, der Sohn*7 1\ y^ 5 r P ^ os ^ can R'8 au< l> welcher durch seine Sammlung
./. JO.*s\j Jcutfi. von arc hitcktonischon Ansichten: Maisons royaleset aulres palais remarquables eh France, bekannt ist. J. B. Rigaudstach für dieses Werk ebenfalls Blätter, welche theils den Namen,theils die Initialen tragen. Dann findet man auch Marinen mit dengegebenen Buchstaben, und zwei Genrestücke nach D. Teniers unterdem Titel: Le diner flamand, und Divertissement flamand, qu. fol.Rigaud der Vater starb 17S4, und J. B. Rigaud gegen Ende des18. Jahrhunderts. Im Künstler-Lexicon XIII. S. 187 haben wir dieBlätter dieser beiden Künstler aufgezählt.
2044. Johann Brunner, Genremaler von Innsbruck, machte um
IT) 1830 seine Studien auf der Akademie in München,
D V fö ?)A uml f°'s te anfangs der historischen Richtung, welche■/ "in jener Zeit geltend war. Später liess er sich in
Salzburg nieder, wo ihn die Sage vom Untersberg zu verschiedenenWerken begeisterte. Diese phantastischen, warm colorirten Bilder fandengrossen Beifall. Der Salzburger Kunstverein liess 1847 ein Gemäldemit Carl dem Grossen und seinem Gefolge lithographiren und in Farbendrucken. Dieses grosse Blatt hat Randbilder. In anderen Gemäldendieses Meisters spielen Berggeister eine Rolle, sowie überhaupt dieSage vom Üntersberg einen reichen Stoff liefert. Brunner zeichnetenur in seiner früheren Zeit /. Br. Später schrieb er den Namen aus,nicht mehr Johann, sondern Hans Brunner. Er lebt seit Jahrenin Innsbruck.
2045. Johann Bernhard Schultz, Ingenieur und Medailleur int t> c Berlin, stand in Diensten des Churfürsten Friedrich Wil-*' °- °' heim III. von Brandenburg. Sein grosser Plan der StadtBerlin ist von 1688, aber mit dem Namen bezeichnet. Die Initialenkommen nur auf Medaillen vor, welche den Churfürsten verherrlichen.In Seyler's Leben des Friedrich Wilhelm des grossen Churfürsten vonBrandenburg sind sie gestochen. Schultz arbeitete von 1680 an, undstarb 169S oder 1697.