IBM — IBO. Nr. 2038-2040. 837
2035. Giovanni Battista Maganza, genannt Magagno, kommtI B MAG INV ücre > t3 "" zweiten Bande No. 2787 vor, und
• zwar mit einem Holzschnitte, auf welchem dieInitialen G. B. M. I. stehen. Ein zweiter Holzschnitt mit der Abbreviaturstellt die thronende Maria mit dem Jesuskinde von vier Engeln um-geben vor. Links empfängt St. Anton vom kleinen Jesus das Scapulier,und rechts steht eine Heilige mit dem brennenden Herz. II. 10 Z. 7 L.Br. 6 Z. S L.
2036. Jean Baptiste Michel Paplllon, Formschneider und Ver-1 li M P f asser einer Abhandlung über die Formschneidekunst,j. u. ja. r. soll nach Ma]p6 n 108 Blätter mit diesen initialen
bezeichnet haben. Er nennt als sein Hauptwerk jene in der französi-schen Bibel von Royaumont. Unter dem Monogramm I P kommen wirauf die Formschneider des Namens Papillon ausführlicher zu sprechen.
2037. Jean Baptiste Nonailher, Emailleur, stammt aus einer•l'B'N- Künstlerfamilie in Limoges, welche von 1640 ab gearbeitet
. hat. Er ist wahrscheinlich der jüngere Bruder des Pierre
B^N. Nouailher, welcher noch 1717 thätig war. Jean BaptisteNouailher signirte seine Werke /. B. N. oder ß'e N. Er malte aufschwarzes Email, zeichnete aber schlecht. Die schreienden Haupt-farben sind Gelb und Roth, und als dritte Nuance kommt eine Art Grünhinzu. Man glaubt Bilder der Laterna magica im Sonnenlichte zu sehen.Die Ornamente bestehen in Laubwerk en relief. Sic sind weiss cmail-lirt, theils schwarz, thcils blau punktirt, und an den Rändern mit Goldeingefasst. Graf Leon de Laborde, Notice des Emaux, Paris 1852,p. 307, geht auf das Verdienst dieses Meisters ein, und beschreibteinige Werke im Musee du Louvre.
2038. Unbekannter Maler, welcher um 1670 in London thätigJ It N inii war ' ^" Williamson stach nach seiner Zeichnung das
' Bildniss des Mr. Mildmay Fane Earl of Westmoreland,
fol. Auf diese? Blatt macht H. Bromley im Catalogue of british por-traits —. London 1793, aufmerksam, er deutet aber die BuchstabenJ. B. N. nicht.
2039. Unbekannter Kupferstecher oder Goldschmied, welchenT H N O H e i nccke onne Zeitbestimmung nennt. Nach seiner An-
■£»• JN- U. g a jj e g n( ] et man <jicsc Buchstaben auf einem Blatte mitOrnamenten, 4. Wir haben es nicht gesehen.
2040. Julius Bonasone kommt schon unter den Initialen /. B.I J30. 1 ur >d JB. F. vor, und unter dem aus IVBT ' tj/V TXWi7XT'rnT} ( bestehenden Monogramme kommen wir aus-L UV. 1JNVUN10K. > fuhrlicher auf ihn zurück . Hier handelt esU U I J gich zunächst um eine Folge von 3 Blättern,welche Bartsch No. 93—06 beschreibt. Höhe 7 Z. 2—6 L. Breite9 Z. 3-7 L.
1) Jupiter und Juno im Olymp, wie sie die Hebe und den Ganymcdempfangen. Ohne Zeichen.
2) Pluto auf seinem Viergespann in die Unterwelt fahrend vonCerberus und den Furien empfangen. In der Mitte oben am Felsen/• BO.
3) Neptun in dem von vier Seepferden gezogenen Wagen den Drei-zack schwingend. Links unten Oü I.
4) Die Götter Jupiter, Pluto und Neptun, wie sie sich in die Welttheilen, bildet nach Bartsch das vierte, unbezeichnete Blatt.