IB —IBA. Nr. 1994—199S. 827
3. Der Geruch. Qui ridente datur formosae virginis &c. JohanBarra fe.
4. Der Geschmack. Ul Bacchi recreant prestantia &c. Jo.Barra fecit.
5. Das Gefühl. A vetitis cohibeto manus conlraciibus &c. JohanBarra fecit.
14) Eine Folge von 12 Blättern mit Ornamenten unter dem Titel:De grotesco perutilis atq. omnibus quibus pertinebit valde necessari.Liber. Per JMcasium Rousseel ornatissimo generosissimo atq. r>a-riarum arlium peritissimo iriro: Domino G. Her tot, und unten amRande: Nicasius Rousseel inve: Johan: Barra: sculp. Londiny 1 623.Höhe des Titelblattes 4 Z. 9 L. Br. 4 Z. (i L.
Die Grösse dieser Blätter mit Grotesken-Verzierungen ist nichtgleich. Auf jedem kommen die Buchstaben J b und das Kreuz vonLothringen vor. Letzteres bezieht sich auf N. Rousseel. Nur ein ein-ziges Blatt ist C F gezeichnet, und wahrscheinlich von Francis Cleyngestochen.
Die täuschenden Copien dieser seltenen Blätter haben den Titel:Seer aerdige Grotissen dienstlich alle die de F Teyckenkonst han-leren, geleke.nl door Nicasius Rousseel gedruckt by J. de Rain.A» t€94, Die Copien sind von der Gegenseite, in gleicher Grösseund nummerirt.
15) Die Bildnisse der Königin Henriette vonKngland, des HerzogsChristian II. von Sachsen 1(10!», des Lord Henry Viscount Falkland,des Prinzen Moriz von Nassau, des Grafen Joachim von Ortenburg,des Lodwick Duke of Richmond and Lenox 1024.
1994. Jean Bonser, Zeichner und Kupferstecher, war um 1630 bis, 1U4Ü in Lyon thätig, und arbeitete meistens für Buchhändler. Wir
0 o kennen eine schöne Titelvignette mit Minerva und Merkur, welcheeinander gegenüher sitzen, rechts und links von einem Cartouche miteinem Baume und der Schrift: CVACTANDVM MATVRE. Darunterist ein Wappenschild mit einem Schwane und einem Sterne. Linksunten stehen die Cursiven. Diese Vignette dient zu einem Buche: DeDeo ul Trino. Lugduni, üufour 1GÜO, 8. In Lyoner Drucken wer-den sich noch andere Blätter dieses Meisters finden. Er bediente sichauch des Monogramms No. 704, welches einem Cursiv // gleicht, aberaus IB besteht.
1995. Giovanni Battista Mantuano, Zeichner und Kupferstecher,r-^T~Z ~) wurde als das Haupt der Familie des Giorgio Ghisi Man-
/[jjZjrfj tuano erklärt, und daher ohne hinreichenden Grund Gio.^^mmi»^ Batt. Ghisi genannt, wie wir im Artikel des Giorgio III.t T3 t t No. 185 bereits nachzuweisen gesucht haben. Man hielt
1 Ja JAL ihn auch für Eine Person mit Gio Batt. Bertano oderBritano aus Mantua, welcher zwar mit Giorgio Ghisi in Berührungkam, aber einer andern Familie angehört. Wir haben im ersten BandeNo. 17L> "her ihn gehandelt, und verweisen daher nur auf jene Stelle.Neuere Forschungen wollen den wahreren Familiennamen des G. B.Mantuano entdeckt haben, nämlich Scultore oder do'Scultori, wirhaben aber im Artikel des Giorgio Ghisi unser Bedenken dagegen aus-gesprochen, da man den Künstler für den Vater oder Bruder desselbenhalten wollte. Wir können nur einen Giorgio und Theodoro Ghisiannehmen und der Kupferstecher Gio. Battista Mantuano heisst wederGhisi, noch Scultore, sowie auch Bertano oder Britano von ihm zuunterscheiden ist. Gio. Battista Mantuano hatte einen Sohn (Adam)