Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
719
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HWIF-HXC. Nr. 1723-1729. 71»

2) Landschaft mit dem Evangelisten Johannes. Er schreibt rechtsunter einem Baume, und links oben erscheint Maria mit dem Kindein Wolken. Links öffnet sich die Aussicht auf eine Stadt, und rechtsweidet eine Schafbecrde. Nach Virgil Solis Zeichnung, aber ohnedessen Monogramm. Unten links II WO. II. 7 Z. 2 L. Br. 13 Z. 8 L.

3) Waldlandschaft mit einer Hirschjagd. In der Mitte unten dasZeichen des V. Solis, nach links //. W. G. II. 3 Z. 7 L. Br. 8 Z.

1723. Hans Weiner, Maler und Radirer, ist oben unter demIIWIF II' 10 Monogramm II W mit der Traube No. 1087 oin-

l ' i07t, • geführt, und wir haben auch bemerkt, dass siehZeichnungen in Feder und Tusch mit // W I F. IOIO finden.

1724. Unbekannter Kupferstecher, dessen Lebenszeit die beige-II WT 1PC/I ^gto Jahrzahl bestimmt. Im Hartlaub'schcn Catalog

werden summarisch Blätter mit diesen Buchstabengenannt, wir haben aber nie einen Kupferstich dieses Meisters gesehen.

1725. Heinrich Wilhelm Marschalch fertigte die Zeichnung zuII W M '* cr Srosson Krönungsmcdaillc des Königs Friedrich V. vonII. vv . KL. Dänemark 1747, und daher kommen die Buchstaben //. W. M.auf derselben vor. Krügner hat diese Medaille in Kupfer gestochen,auf einem Blatte, welches bei Breitkopf zu Leipzig in fol. erschien.

1726. Unbekannter Goldschmied, welcher im 16. Jahrhundert zu

fS Augsburg arbeitete, und treffliche Gefässe von Gold undHW Silber fertigte. Seine Cisclirarbciten sind selten, sie beur-kunden aber einen Künstler von feinem Gcschmacke. Die alten Pio-ducenten der Stadt Augsburg, auf welche der Pinienapfel deutet,hatten in jener Periode grossen Ruf, und ihre Werke gingen auchins Ausland. Die Arbeiten unsers Meisters sind an dem in Abbildungbeigefügten Stempel zu erkennen.

1727. Unbekannter Formschneider, welcher in der ersten Hälfte

H~\\rr *-) des 10. Jahrhunderts in Augsburg gelebt hat. Die Initialen^V c seines Namens findet man auf dem Titelholzschnitte fol-gender Schrift: Ein löblicher Traclat von beraituny vnd branchnnyder Wein zu yesunlhayt der Mensehen. Auysmiry hei Sittich, kl. 4.Rechts im Holzschnitte sind drei Männer und ein Weib am Tischebeim Weine vorgestellt. Links trägt ein Bauer Trauben im Korbe,und im Grunde zeigt sich der Weinberg. Die. Buchstaben II W Sstehen unten an der Kufe. Im oberen Rande ist der Titel desTraktates. II. 4 Z. 7 L. Br. 3 Z. 9 L.

1728. Wilhelm von Harnier zeichnete um 1830 als Sekretär derT "V T Gesandtschaft von Ilessen-Darmstadt in Frankfurt a. M. dasKX/ Büdniss des Admiral Codrington auf Stein, und fügte das ge--1-V v - 1 gebene Zeichen bei. Man wird wohl nicht // W, sondern// W V lesen.

1729. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten HälfteIT Y r ^ cs "'• Jahrhunderts tbätig war. Im Catalog Delbecq I.11. A. (j. j^ 0 ;;22 i s t eine Copie des Bildnisses des Hans Sebald Be-

ham angezeigt. Der Meister hat einen langen Bart, und ist im Mantelmit Faltenhut vorgestellt, in s / 4 Ansicht nach links gewandt. Links vomKopfe ist das Monogramm des II. S. Beham mit 1S32, und rechts gibtder Verfasser des Cataloges das Monogramm HXC an, aber ohne einFacsimilc beizufügen. Wir haben dieses Blatt ausserdem nicht an-gezeigt gefunden.