066 HTB —HTH. Nr. 1S86-1K90.
1586. Heinrich Terburg oder H. Terbrnggen, soll der TrägerI N -i dieses Zeichens hcissen. Wir haben darüber No. 738 unter
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IIB T gehandelt, und liefern hier nur den Rückweis, da manauch unter II T B die Nachforschung heginnen kann. Ob es—. _ uns gelungen ist, den wahren Träger des Monogramms heraus/ zu finden, mag derjenige entscheiden, der es besser weiss.
1587. Unbekannter Zeichner, oder vielleicht eine Dame, welche7 /° ~/e O £■ ' m zwe ' tei1 0( ler dritten Dccennium des i9. Jahr-
/-*-(, _ <_SJ) — hunderts in Paris thätig war. Das erste Zeicheny--) findet man auf einer Lithographie in Kreidemanier\~f tt / lmt dem Titcl: EXPVLSION DES IESVITES DEO U °^ ST. PETEliSBOVRG. Die Composition ist figuren-reich, und unten ist eine weitläufige Beschreibung beigefügt. Der Bei-satz: Ulli, de G. Enqelmann, weiset auf die erste lithographische An-stalt in Paris. Das deichen ist rechts unten auf dem Boden, gr. qu. fol.Die Zeichnung scheint von einer Dame zu seyn, mit dem Tauf-namen Henriette. Zu jener Zeit beschäftigte sich in Paris eine Hen-riette Lecomte mit der Lithographie. Man findet von ihrer Hand eineFolge von 15 Blättern mit ländlichen Scenen, Costümen etc.. Aufdiesen Blättern kommt das zweite Zeichen vor. Damen verändern mitdem Ehegemahl den Gcscblechtsnamen, und somit könnte die Mlle. B.und Mmc. L. die eine und dieselbe Person seyn.
1588. Hans Thomas Fischer oder Fisches, Illuminirer von Nürn-berg, geboren itiü'.f, hintorliess sehr schön in Farben aus-
• gemalte und mit Gold gehöhte Kupferstiche. Auf einemBlatte mit der heilige Jungfrau und St. Barbara und St.Gatharina, welche das Kind anbeten, aus der v. Derschau'schen Samm-lung, steht das Monogramm mit der Beischrift: Ael. 75 , / t Anno 1678.Ein anderes Blatt, wie das erwähnte nach Stradanus, zeigt den Leich-nam des Herrn von Engeln, den hell. Frauen und Johannes beweint,und ist ebenso bezeichnet. Auf einem grossen Kupferstiche von Niko-laus de Bruyii mit der Prophetie des Ezechiel auf die Auferstehungsteht: Johann Thomas Fischer in seinem 02 Jahre. Doppelmayr,welcher den Künstler 1085 sterben lässt, schreibt daher mit RechtFischer, Brulliot sagt aber, er habe auf colorirton Kupferstichen deut-lich Fisches gelesen. Beides liegt in der unbestimmten Bildung dosletzten Buchstaben, welcher für r und a genommen werden kann.
1589. Hieronymns Ticciati, Stempelschneidcr in Florenz, fertigtett rp tji Stempel zu Münzen und Medaillen, und zeichnete einige H.11. 1. V. T F Dcr Künstler starb 1734.
1590. Unbekannter Formschneider, welcher um 1460 thätig war.\ P~, Th. von Murr macht in seinem Journale zur KunstgeschichteI Nl XIV. S. 126 zwei Holzschnitte bekannt, welche einer HandschriftJ I ) aus der Bibliothek des Klosters Buxheim von 1461 beigefügtsind. Sie bestehen nur in einfachen mystischen Tafeln. Auf der erstenbemerkt man ein grosses und zwei kleine Räder, rechts oben die Sonneund links den Mond. An dem Zirkel hängen zwei Hände, wovon dieeine auf den rechten, die andere auf den linken Zirkel deutet. In derMitte steht: Recta aurei numeri, und unter diesen Worten ist das ge-gebene Zeichen, welches man für jenes des Formschneiders hält. Mankann Hh und auch HTh lesen. Auf dem zweiten Holzschnitte ist eineTafel mit Ziffern, welche links die Eva mit der Hand hält. Rechtssteht Adam mit einem aufrecht stehenden Schriftzettel: Impar w el