HS. Nr. 1498—ISOi. 613
Heinrich Sebastianl, Wardein in Neucrwald 1692, und Münzmeistervon 1694-1702.
Johann Heinrich Siegel, Wardein in Detmold 1711, und Münz-meistcr in Eisenach 1710.
Johann Heinrich Siegel jun., Münzmeister in Harzgcrode 1744bis 1754.
Heinrich Siegel, Münzmeistcr in Sondershausen 1763—1764, undin Harzgcrode 1767—1796.
Heinrich Schwarze, Münzmeister in Dortmund 1752—1758.
Johann Heinrich Straub, Stcmpelschneider in München 1761-1782.
Hans Schlüter, Münzmeistcr in Harzgcrode 1795—1821.
1498. Hans Strohmayer, Maler und Rndiror, ist ohen unter demTj-rr Monogramm HS No. 1482 eingeführt, und wir haben auch das
J~lü Blatt beschrieben, auf welchem diese Initialen vorkommen. Esstellt die Leda mit dem Schwane vor. Die nähere Beschreibung findetman an der angezeigten Stelle.
1499. Hans Severln, Formschneidor, war um 1570—1580 in PragT-TS* J-J?i 0( ' cr ' u W' on tl'ätig. Er arbeitete nach Zeichnungen des
HjL'cy ( unbekannten Monogrammistcn FA II. No. 1864, und dannTp-o auch nach solchen eines anderen Meisters, dessen Mono-
" gramm aus TF besteht. Beide lebten 1560 in Wien,
könnten aber ein Dcceunium später auch nach Prag gezogen seyn, daSeverin's Holzschnitte in Druckwerken dieser Stadt vorkommen. Ineinigen Catalogen wird ihm das ohen No. 1492 erwähnte Bildniss desKönigs Sigmund August von Polen zugeschrieben, dieses Blatt erschienaber 1554, und zwar in einem Basier Druckwerke für eine polnischeVerlagshandlung in Krakau. Blätter von II. Severin findet man ineiner böhmischen Bibel, welche 1570 zu Prag hei Georg Melantrichiusab Aventinum erschien. Für dieses Werk schnitt auch Paul SeverinPlatten, welcher sieh eines aus PS bestehenden Monogramms bediente.Die Vorstellungen sind in den Text, eingedruckt, 4 Z. 6 L. hoch, 6 Z.6 L. breit, und mit den ersteren Buchstaben bezeichnet. Dann illu-strirten die genannten Formschneider auch das Gesangbach der böh-mischen Brüder, welches 1581 zu Prag erschien. Einige Blätter habendas ersto Zeichen. Dann linden wir auch ein Blatt mit, einem ähn-liehen Monogramme angegeben, welches die Predtjrt des JohannesCapistran vorstellt, kl. 4. Es wird wohl ebenfalls von II. Severin ge-schnitten seyn, obgleich es unsere Quelle um 1520 setzt.
1500. Hans Sinner, Glasmaler von Strasshurg, wurde 1578 Mit--i T w / y glied der Zunft zum Himmel in Basel, undj —j " )'/ ) , Ö-Ö'R verlebte daselbst viele Jahre. Gemälde von
~ / ^0 seiner Hand kennen wir nicht, es kommen
aber noch Zeichnungen vor, mit den Initialen und mit verschiedenenJahrzahlen. Die obigen Buchstaben fanden wir auf einer Federzeich-nung, welche einen Dudelsackpfeifer vorstellt, welchem ein phantastischgekleideter Mann mit Küchengeschirren eine unappetitliche Portionreicht. Rechts und links steigen Figuren die Leiter hinan, da obengezecht wird.
1501. Hans Sicklcr, Maler aus Pnchawitz, nennt sich auf einerr . ^- ansgetuschten Federzeichnung in der Sammlung
/. / - C^ des Reichsrathes Baron von Aretin zu München.' / *—' "" Diese gut behandelte Zeichnung stellt die Diana