Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
612
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612 H S. Nr. 1494-1407.

1494. Heinrich Friedrich Thomas Schmidt, Kupferstecher in Han-

Bn nover, ist oben unter dem Monogramm HS No. 1462 ein-Aj Sc geführt, und daher bemerken wir nur, dass sowohl da»Monogramm, als die Initialen HS auf Bildnissen französischer Generälevorkommen. Sie bildeten von 1798 an eine Folge, 8.

1495. Unbekannter Metallschneider, welcher um die Mitte des• V- 16. Jahrhunderts thiitig war. Er schnitt Stempel für Buch-j,j ry Motter zum Einpressen auf Bücherdeckeln. Man findet nochr~l ö alte Hornbilnde in Bibliotheken , auf welchen Zierleisten undauch Stöcke mit Bildnis en uird historischen Vorstellungen eingepresstsind. Auf der Universitäts-Bibliothek in Erlangen sind solche Ein-bände, auf welchen Ornamente und Bilder eingepresst sind, darunterdie Auferstehung Christi mit obigen Buchstaben. Sie deuten nicht denBuchbinder, sondern den Modelschncider an.

1496. Hans Schrorer soll nach der Angabe im Catalog BlücherTT q ino-} II- S. 42 ein Blatt mit der Geschichte des verlornen

• Sohnes gestochen haben, auf welchem die Buchstaben WSmit der Jahrzahl ir,n:i vorkommen, 4. Dieses Blatt ist vielleicht vonHans Schröder gestochen, da ein II. Schrorer unbekannt ist. Schröderzeichnete HS F.

1497. Medailleure und Münzmeister, welche Stempel zu MünzenT-J C X-J C und Medaillen U.S. zeichneten. Schliekeysen, Ab-n.Jon.O . Gattungen auf Münzen &c. S. 141, gibt eine Reihen **/r & vnu Namen, und wir können daher wenig beifügen.£*■ Ou^ Der Medailleur Hans Stampfer, und die MünzmeisterHeinrich Schabbel, Hans Sehaiupan und Hans Schmidt bedienten sicheines aus den Buchstaben HS gebildeten Monogramms, und sie kommendaher No. 1470 und 1483 vor.

Hans Schampan, Münzmeister in Stettin 1612—1619, zeichneteauch H. S.

Hans Schwarz, berühmter Bildschnitzer von Augsburg, fertigteauch Bildnissmedaillons in Wachs, und goss sie dann in Erz undBlei ab. Auf solchen Medaillons kommen die Buchstaben //. S. vor.Er starb nach 1898.

Henning Schreiber, Münzmeister in Halberstadt 1614—1626, inGoslar 1622, und in Clausthal 1630-1640.

Hans Stadler, Stempelschncidcr in Augsburg 1020—1630.

Heinrich Straub, Münzmeister in Nürnberg 1622.

Hans Schmidt, Münzmeister in Frankfurt a. M. von 162S—1637.

Henning Schlüter, Münzmeister in Zellcrfeld 162S-1672. AufBraunschweiger Geprägen kommen die Initialen einzeln, und auch mitden gekreuzten Schlüsseln vor; ferner auf einem Rechenpfennig mitWappen, Todtenkopf und Sanduhr.

Heinrich Schulthess, eigentlich Schulze, fürstlich AnhaltischerMünzmeister, 1623 in Thesa, und 1624 in Dessau.

Henning Stör, Münzmeister in Wismar 1661—1670.

Heinrich Sieverts oder Syverz, Münzmeister in Thorn 1668—1671,dann in Königsberg 1674. Er starb 1694.

Hans Bernhard Schultz. Medailleur in Diensten des ChurfürstenFriedrich Wilhelm von Brandenburg von 1680 an. Die Initialen stehenauf einer Medaille mit dem Bildnisse des Churfürsten auf die Er-weiterung der Scliifl'fahrt nach Afrika 1681.