HO —HOB. Nr. 1308—1311. Sin
C. Zwei Bauern mit einer grossen Feldflasche.
F. Ein Herr und eine Dame gehend.
//. Der Bauer und die Bäuerin, letztere mit dem Blasbalg.
1. Drei musicireude Soldaten.
K. Zwei Soldaten in Unterredung,
Diesen Buchstaben gibt Waigel in Copie.
L. Ein Herr mit der Dame bei Weinbecrsträuehen, und ein Mund-schenk.
JV. Zwei Bauern.
P. Drei Soldaten.
Q. Ein Herr und eine Dame sitzend.
£. Zwei Bauern.
V. Zwei Soldaten und ein Weib am Tische.(i) Ein Alphabet mit Kindern, im Durchmesser ti L. Ein solchesAlphabet nennt Brnlliot 1. No. 2440. Der Buchstabe 7, ist mit demkleinen Monogramme versehen.
1308. Jakob Keser nennt Brulliot I. No. 24!!2 einen Architektur-maler, Über welchen wir so wenig Auskunft geben können,als es der genannte Schriftsteller vermochte. Man findetdieses sonderbare Handzeichen auf Gemälden mit Inferiorenvon Kirchen, wo aber, sagt uns Brulliot nicht. Das Mono-gramm scheint aus den Buchstaben 11 Ol oder T zu be-stehen, man kann aber auch IKOT lesen. Wenn sich dasZeichen auf den apokryphen .lakob Keser bezieht, so ist
das 0 nur als zufälliges Anhängsel zu betrachten, und der Rest desZeichens muss ans ,//i bestehen. Wenn man will, ist Alles möglich.
1309. Medailleure und Münzmeister, welche H. (). zeichneten,ri (-, aber nur Mltnzstcmpel, nicht auf Medaillen. Ausgenommen
sind die herzoglich bayerischen Silberpfennige ans der erstenHälfte des 14. Jahrhunderts. Sie haben ebenfalls die Buchstaben H. 0,man deutet sie aber auf die Herzoge Heinrich (f 1339) und Otto (t 1333).
Heinrich Oeckeler, Münzmeistor in Braunschweig, starb 1005. Manfindet einen Rechenpfennig mit seinem Wappen auf der einen, unddem Opfer Abrahams auf der anderen Seite.
Hans Odendahl, Münzmeister in Münster und Höxter von 1689bis [690. Nach Schlickcyscn zeichnete dieser Beamte auch I. O.
Heinrich Oraeis, Stempelschneider in Dresden 1080—1703. Erzeichnete auch M. II. 0.
1310. Johannes Wierx, Zeichner und Kupferstecher von Amster-P___-. dam, geb. 1880, soll nach Brulliot I. No. 477 durch dieses
Zeichen seinen Namen angedeutet haben Er fand es aufeiner sehr fein vollendeten Federzeichnung zu einer Folgevon Darstellungen von der Schöpfung bis zum Thnrmbau inBabel. Eine solche Folge hat J. Wierx nicht in Kupfer ge-stochen, und er signirte auch immer I. W. oder W. In dem gegebenenMonogramme liegt wohl der Name Iohanne.s in Abkürzung, und es istmöglich, dass Wierx die Zeichnungen gefertigt habe.
1311. Meindert Hobbema erseheint im zuviten Bande mit dem<C /*/? Monogramm No. 1-08, welches entweder aus CH
rfOV>6 niltOt- oder GH besteht. Frühere Schriftsteller nahmenCH an, und glaubten Hobbema Coeterden.six lesen zu dürfen, daCoevcrden als Geburtsort des Künstlers genannt wird. Allein mauweiss noch nicht sicher anzugeben. wo der Künstler geboren wurde.