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3 (1863) GK - IML
Entstehung
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364
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364 H G F - H G H. Nr. 999 — 1003.

Arabern zu Ross im Kampfe gegen Löwen, hat das Monogramm HGFmit dem Beisatze Egra. Dieses Relief befindet sieh ebenfalls in derKunstkammer zu Berlin. Brulliot I. No. 1848 nennt den Monogram-misten nach einer Angabe im Kunstblatto 1822 S. 44 Johann CarlHaberstumpf, von welchem auf dem Rathhanse in Eger Ilolzsculpturcnmit dem Zeichen und dem Ortsnamen EGRA vorhanden sind. Haber-stumpf soll 10!J0 geboren worden soyn, und er kann daher das Brett-spiel von 1001 nicht gefertigt haben. Auch kann der Buchstabe Gim Monogramme nicht auf ihn erklärt werden. Im grünen Gewölbezu Dresden sind ebenfalls Arbeiten von J. G. Fischer, darunter zweiBrettspiele mit Schlachtstückcn.

999. unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten Hälftei~j-= i des 10. Jahrhunderts thätig war. Sein Zeichen findet man auf

I ^* I einem seltenen Blatte, welches einen in der Luft schwebendenGenius vorstellt, wie er nach rechts gerichtet in der linken Hand denHelm, und in der rechten den Schild trügt. Im schwarzen Grunde istBlätterwerk eingestochen, so dass es sich um ein Musterblatt für Gold-schmiede bandelt. Tu der Mitte unten bemerkt man das Monogramm.Oval, H. 2 Z. 4 L. Br. 3 Z. 1 L. Dieses Blatt gehört keinem ge-wöhnlichen Goldschmied an. Es ist wahrscheinlich nicht das einzige,sondern bildet wohl einen Theil einer Folge.

1000. Melchior Geldorp, Historien- und Bildnissmaler, vermuthlichT S~^< T—T ein Verwandter oder jüngerer Sohn des

/-Js/T - r H y, f s -r Geldorp Gortzius von Cöln, ist durch meh-

(—^ W i__' / C? / ^. rerc Werke mit einem Monogramme be-

r r* 77* /C/^" > TP kannt. Das erste Zeichen mit der Jahr-

,/V\ TV ,oH{j£ zahl 1612 schreibt Brulliot I. No. 18K4

dem Geldorp Gortzius zu, weil die fein gemalten Bildnisse mit dem-selben an jene des G. Gortzius erinnern, so dass also in jeder Hinsichteine Schulvcrwandtschaft vorhanden ist. Der erste Buchstabe des Mono-gramms soll M seyn, allein in dieser Form wird man eher auf .ff rathen.Das zweite und das dritte Zeichen bringt Merlo (Kunstwerke und Künstlerin Cöln S. 127). Er kennt ebenfalls Bildnisse von 10l!>, 1018, 1027und 1037. Ausserdem erwähnt dieser Schriftsteller noch die Brust-bilder des Heilandes und der hl. Maria mit dem Monogramme und derJahrzahl 1(119. Abraham Hogcnberg hat das Bildnis« des Herzogsvon Bayern und Bfalzgrafen bei Rhein Wolfgang Wilhelm zu Pferdgestochen, gr. fol.

1001. Jean Francols Gerard Fontallard ist unter dem Monogramms ^ ^ HF No. 900 eingeführt, und daher bemerken wir hier nur,

Do \ V dass Brulliot II. No. 119!> diese Buchstaben auf Lithographienmit Carrikaturen gefunden zu haben scheint. Er nennt ihn GerardFontallard, und es scheint daher zwei Künstler Namens Fontallardgegeben zu haben.

1002. Unbekannter Maler, welcher in Deutschland thätig war.

II r r lflVO Die Buchstaben H.GG. mit der Jahrzahl 1626II. (r b. lOJO. fim | ct man a „f historischen Zeichnungen, welche

in Tusch ausgeführt sind.

1003. Hans Heinrich Glaser, Maler und Radirer, kommt 1618 im|r rothen Buche der Zunft zum Himmel in Basel vor, und war da-1 "' selbst noch 1030 thätig. Im letzteren Jahre gab er ein Trachten-buch heraus, welches wir abor nicht gesehen haben. In folgendem