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3 (1863) GK - IML
Entstehung
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322
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322 H F. Nr. 912 - 914.

wenn die Composition von ihm selbst herrührt. Hoffstadt malte aberauch etliche Bilder in Oel, welche ebenfalls als Versuche zu betrachtensind. An dem Monogramme wird man sie erkennen.

912. Unbekannter Goldschmied und Kupferstecher, welcher inder zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Augsburg ge-lebt haben könnte, da die Folge seiner Blätter mit Kinder-spielen daselbst verlegt wurde. Brulliot I. No. 1888 legtef T f r diese Blätter dem Kupferstecher Elias Holl bei, geht aber,irH. im Appendix No. 22S davon ab. Auf Elias Holl verfiel in-dessen schon Christ, sagt aber irrig, dass dieser Künstler um 1638 inNürnberg nach Caspar Reverdo gestochen habe. Um diesen Elias Hollkann es sich nicht handeln, da unser Monogrammist um 1008 thätigwar. Der von Christ erwähnte Nürnberger Elias Holl zeichnete HIE.Man hat von ihm Mnstcrblätter für Goldschmiede. Sie erschienen um1664, und kommen daher der Zeit nach jenen unsers Meisters näher.Doch wird sich das Monogramm nicht auf ihn beziehen, da die Blättermit demselben in Augsburg erschienen. Das Werk enthält verschiedeneVignetten in Friesform mit Kinderspielen, theils mit dem Zeichen, undschön radirt. Das durchschnittene Täfelchen mit der Jahrzahl 16(13steht auf einem Blatte mit spielenden Amoretten, rechts drei mit einemErdglobus, links zwei mit dem Himmelsglobus. Auf dem Täfelchcnmit dem Zeichen steht ein Papagei. H. 1 Z. 7 L. Br. 8 Z. 11 L.

Auf einem ähnlichen Friese mit der Weltkugel und mit spielendenKindern steht links unten: Maria Wieolalin Ex. in Aug. Diese Folgebesteht in mehreren Blättern, auf welchen auch das zweite Monogrammvorkommt. Die Zahl mag sich auf zehn belaufen.

913- Friedrich Hulsius, nach seinem Familiennamen F. van Hülsen,^.-pi rp ist im zweiten Bande unter dem Monogramm FZ/No. 2140

Xi f-<I eingeführt, und dort haben wir auch über seine Lebens-

X 1 '' a r r Verhältnisse dasNöthige beigebracht. Unter den InitialenfvTw/Ut'? Te. F. H. No. 211»!) findet man die Fortsetzung des erstenArtikels, da der Künstler Bildnisse inj. Boissardi Bibliotheca chalco-graphica F. H. gezeichnet hatte. Auf einigen Blättern dieses Werkeskommt aber auch das Monogramm einzeln und in Verbindung desNamens vor. Hulsius stach aber auch grössere Bildnisse in ovalerEinfassung, ungefähr 11 Z. 2 L. hoch, und 6 Z. 10 L. breit. SolcheBildnisse, theils mit dem Monogramme, theils mit dem Namen, findetman in 0. Schadeus: Sleidanus verus et ad nostra tempore usquecontinuatus. Strassburg 1020, fol. Alle Portraite, bis auf jenes desSleidanus von Jakob van Heyden, sind von Hulsius gestochen. Aufjenem des Papstes Leo X. steht der oben gezeichnete Name. Auf demBildnisse des Papstes Hadrian VI. kommt das erste Zeichen vor, u. s. w.Dann stach Hulsins auch eine Folge von Blättern mit den Sibyllen inLandschaften, theils mit dem Monogramme, theils F. II. gezeichnet.Ueberdiess findet man die gegebenen Zeichen auch auf Titelblätternund Vignetten.

914. Falkenstein und Huber, Kunsthändler in Basel, bedientensich zur Bezeichnung der schönsten Blätter ihres Ver-lages eines Stempels, welchen wir hier in Abbildunggeben. Er kommt auch auf alten Kupferstichen undZeichnungen vor, und könnte daher nicht jedem Sammlerbekannt seyn. Auf neueren Blättern deutet dieser Stempelauf erste, vorzügliche Abdrücke.