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3 (1863) GK - IML
Entstehung
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300
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300 HE. Nr. 833.

In diesem Werke sind viele Holzschnitte mit dem Zeichen unsersKünstlers, und mit jenem des Antonius Silvius I. No. 80. Die Dar-stellungen gehören zu den Sonn- und Festtags-Evangclien.

3) Catholische liibell, Ircwlich rcj'/enseht durch D. Johan Die-

tenberger ------. Cöln bei Qnenlel und Calenius 1564, 157 1, 1570,

1502,' 151)7, 1001, 1010, 1010, 1020, gr. fol.

Für die xylo graphische Ausschmückung dieses Prachtwerkes wur-den viele Künstler beschäftiget. Von unserm Monogrammisten sindfolgende Iilätter:

1. Die grosse Titclverzierung. Oben sind die Wappen des KaisersFerdinand I. und des Königs Maximilian II. mit der Schöpfungder ersten Menschen angebracht. Zu den Seiten bemerkt manacht biblische Vorstellungen, und unten die Wappen der Kur-fürsten von Mainz, Cöln und Trier, dabei links der kölnischeBauer, rechts die Jungfrau. In den mittleren Zwischenräumenhalten zwei Löwen die Wappen der Quentel und Calenius. Inder Mitte befindet sich das Monogramm. II. i2 3 ' n Z. Br. 8% Z.

2. Der Apostel Paulus mit dem Boten. Rechts gegen unten dasMonogramm, qu. 8. Dieses Blatt kommt im neuen Testamenteviermal vor.

4) Catholische Bibel, mit schönen kunstreichen Figuren geziert,von Johann üietenberger. Zu Cöln, durch Gervinum Calenium vnddie Erben Johann Quenlels, Im Jar 1502, kl. fol.

Die kleinen Holzschnitte von unserm Monogrammisten und vonAnton Silvius kommen theils schon früher in Edcr's Catechismus vor,es kamen aber viele neue hinzu. Die Evangelisten Matthäus, Lucasund Johannes tragen die Monogramme unsers Künstlers und des AntonSilvius. Die Titolvorziornng mit dem jüngsten Gerichte ist Copie nachdem Baseler Meister I F.

,'i) Das ncici Testament - newerlich nerteutscht durch D. J. üie-tenberger. Cöln 1505, 1507, 8.

Die Holzschnitte sind jene des vorhergehenden Werkes. Sic wur-den auch zum neuen Testamente von Hieronymus Emser benutzt.

(i) Compendium catechismi catholici, quo ut antea semper, itaetiam ex Decreto concilii Tridentini pid recteque S. Romana etAposlolica ulilur Ecclesia —. Per I). Georg Eder. Coloniae ApudGeruuinum Calenium et flacredes Joannis QueMelii, Anno 1570, 8.

In diesem Werke sind viele kleine Holzschnitte mit dem Zeichen.H. 2 1 /« Z. Br. 2'A Z. Nur die Vorstellung der sieben Sakramentehat die ganze Blattgrösse. IT. 8»/« Z. Br. 3 3 /„ Z.

7) Laurenlins Sarins de probalis Sanctornm Historiis — —.Coloniae apud Calenium et Ilaeredes Quentel ii 1570, 157», fol.

In diesem Werke findet man das liildniss des Carthäusors LorenzSurius. Er schreibt in das vor ihm liegende Buch die Worte: In tedne speraui, nö confundar in aeter. Unten an dem auf dem Tischestehenden Orueilixe ist das Monogramm. H !i Z. Br. 4'/, Z. DasBildniss ist auf dem Titclblatte eingedruckt.

8) Die Verlagsvignette der Calenius-Quentel'schen Buchhandlung.In einer Rundung reisst Simson dem Löwen den Rachen auf. Die zier-liche Einfassung besteht aus Schnitzwerk mit dem kölnischen Wappen,vier Genien und einem Löwen, welcher das Wappen der Buchhändlerhält. Ueber dem Kopfe des Löwen ist das Monogramm. II. S'/j Z. Br. 3 Z.

Diese Vignette kommt auf dem Titel von Druckwerken des Jo-hannes Quentel und Gerwin Calenius vor, wie im Chronicon JoannisNaucleri 1504, in L. Surii Commenlarius brevis in Lrbe qestarumi500, u. s. w.