Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
277
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HCB. Nr. 775. 277

7) St. Joseph mit dem Blüthenzweig in der linken Hand, und ander rechten den Jesusknabcri führend. Auf dem Boden liegen Zimmer-manns-Werkzeuge, und oben links ist das Zeichen , X.

8) Christus am Oclbergc. Er kniet in der Mitte des Blattes mitgefalteten Händen nach dem ohen erscheinenden Engel. Im Grundelinks schlafen die drei Jünger, und von der Ecrne her kommen dieKriegsknechte. Ohen rechts ist das Zeichen, welches aber erst späterin eine dem J. Binck nicht angehörende Platte gestochen worden zuseyn scheint. II. 2 Z. 6 L. Br. 1 Z. 9 L.

9) Christus am Kreuze, in dem Momente, wie ihm Longinus dieSeite öffnet. Links in halber Höhe dos Blattes bemerkt man das Zeichen.H. 5 Z. 1 L. Br. 4 Z.

10) Die hl. Catharina stehend gegen rechts, wie sie in der rechtenHand das Schwert, und in der linken ein Buch hält. Zu ihren Füssenliegt ein Fürst, und das Bild umgibt eine Einfassung von Arabesken.Unten links das Zeichen und eine Eidechse. II. 4 Z. 4 L. Br. J Z. IL.

Dieses sehr seltene Blatt beschreibt II. Weigel, KunstkatalogNo. 20,270.

11) St. Christoph mit dem Jesuskinde auf der Schulter. Er unter-stützt es mit der linken Hand, und hält mit der rechten einen langenStock. Rechts ohen ist das Zeichen, und der Grund horizontal über-arbeitet. II. 2 Z. '/, L. Br. 1 Z. 7 L.

Dieses Blatt hat für Binck etwas Fremdartiges. Es ist mit derJahrzahl M.'iO oder iü'.iG versehen.

12) Der trunkene Silcn, rechts liegend. Um ihn sind vier Bacchus-kinder bei zwei Fässern und Bäumen. II. 4 Z. 2 L. Br. S Z.

Dieses Blatt ist ohne Zeichen , es gehört aber zu den fleissigenArbeiten des Meisters.

ljl Das tanzende Bauernpaar. Der Bauer hat einen Pallasch ander Seite, und erfasst mit der rechten Hand das AVeib beim Tanze.Links oben steht die Jahrzahl IWi.. II. 2 Z. I L. Br. 1 Z. 5 L.

B. Weigel, Kunstkal.alog No. L9,898, schreibt dieses Iilatt demJ. Binck zu. Bartsch X. p. I4.H No. 12 zählt es zu den Produktenunbekannter Meister, und ist gegen Heinecke, welcher für H. S. Behamentscheidet. Das Blatt ist sehr gut gestochen, aber wahrscheinlichnicht von Binck. Es weicht von seiner Bchandlungsweise ab.

14) Fünf Bauern von wildem Ansehen mit zwei Weibern und einemrechts gehenden Knaben. Unten bemerkt man das Zeichen, qu. 8.

15) Der Bauer mit Eiern im Korbe, welchen er in der Linkenträgt. Oben rechts das Zeichen des Künstlers. H. 2 Z. Br. 1 Z. 4 L.

16) Zwei spielende Soldaten in Gegenwart eines Fähndrich, welcherlinks mit der Fahne steht. Hinter den Spielern steht ein Soldat mitder Hellebarde, und rechts oben am Baume hängt ein Täfelchen mitdem Zeichen. H. 2 Z. 10»/, L. Br. 1 Z. 11 % L.

Von diesem schönen und sehr seltenen Blatte ist in W. Y. Ottley'sCollection of Fac-simils eine schöne Copie.

17) Der Soldat und sein Liebchen. B. No. 72.

Im zweiten Drucke sind die Figuren im Hintergründe mit Gras-halmen bedeckt.

18) Der Soldat mit dem Spiesse in der rechten Hand, stehendvon vorn gesehen, wie er die linke an die Seite stützt. Unten rechtsdas Zeichen. II. 2 Z. 9 L. Br. 1 Z. 9 L.

19) Der Soldat mit der Hellebarde, stehend nach links gewendet,wie er die linke Hand an die Hüfte legt. Er hat einen langen Bartund trägt Federn auf dem Hute. Rechts nach unten ist ein Täfelchenmit dem Zeichen. IL 2 Z. 8'/ 2 L. Br. 1 Z. 9</, L.