Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
271
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H C. Nr. 706 - 702. 271

praecipue quos beUjium tulil, verae et ad vivum expressae imayinesin lies incisae exhibentur. Amstellodami apud Joannem Janssoniumanno lOI.'S, fol. Diese Ausgabe hat 71 Blätter. Das letzte stellt, denTod mit Pfeil und Sanduhr vor. Weiter siehe die treffliche Abhand-lung des Obersten Ignaz von Szwykowsky in Naumann'« Archiv 11.Seite 13 ff. Auch einzeln abgedruckt: Historische Skizze über diefrühesten Sammelwerke Alt - Niederländischer Maler - Portrait»,bei Hieronymus Cook zu Antwerpen und Heinrich Hoiidius imHaag —. Leipzig IBM, 8. Der Verfasser boschreibt sechs verschie-dene Ausgaben.

760. H. Catenacci, Zeichner und Maler, leistet Ausgezeichnetesnjp im Fache der Ornamentik. Im Art-Journal 1883 sind nach

ü%>, FC seinen Zeichnungen Gegenstände der Industrie auf der da-maligen Ausstellung in Dublin in Holz geschnitten. Auf diesen schönenBlättern kommt das Monogramm ohne und mit dem Namen vor. Ausser-dem kennen wir noch das von Catenacci gezeichnete Titelblatt zuHoratii Flacci Operu cum Novo Commentario ad modum JohannisBond. Paris, F. üidol Ittijti, kl. 8. Dieses Titelblatt hat Lemaitregestochen. Es wurden aber vier verschiedene Ausgaben veranstaltet.

761 Carl Hummel, Landschaftsmaler in Weimar, war Schüler vonPreller, und trat mit Glück in die Fussstapfen dieses Meisters.Er trat gegen 1840 mit Werken auf, welche theils in hohenBesitz übergingen. Auf der Kunstausstellung in München 1854sahen wir eine sehr schöne Gebirgslandschaft, welche Eigenthum desKönigs von Würtemberg ist. Viele Bilder erinnern an die Seen undThäler der Schweiz und von Tyrol, ein anderer Theil an Italiens land-schaftliche Scenorie. Hummel malt auch Figuren und Thiere, und wieer die Arabeske behandelt, ersieht man im Schillerzimmcr des Schlosseszu Weimar. Auf einigen Gemälden und Zeichnungen kommt das gege-bene Monogramm vor.

762. Hans Collaert, Zeichner und Kupferstecher von Antwerpen., _ Tj- p ist oben unter dem Monogramme // C No. 750 eingeführt,u /> -p und w ' r haben auch einen Theil seiner schönen Muster-tl Cr. blätter für Goldschmiede erwähnt,, da auf inehreron dasMonogramm vorkommt; auf anderen Stichen zeichnete aber der KünstlerHC. Wir geben daher hier die Fortsetzung des Verzeichnisses derMusterblätter dieses Meisters, bemerken aber vorerst, dass ihm nichtalle HC. und HCF. bezeichneten Blätter angehören. Die grösserenKupferstiche biblischen und allegorischen Inhalts nach Crispin van denBroeck, Martin de Vos u. A. sind wahrscheinlich von Hermann C o b-lent, einem Schüler des Adrian Collaert, welcher die BuchstabenHCF auch zum Monogramme verband. Ein //. C. gezeichnet« Blattist in: Thesaurus Sacrarum Hisloriarum Veteris et Noni Neslamenti.Antcerpiae, G. de Jode lZll. r >, fol. Dieses Blatt stellt die KreuzigungChristi vor, und ist sicher nicht von Hans Collaert, sondern von Her-mann Coblent, welcher andere Blätter H. C. F. zeichnete, und dieseBuchstaben auch zum Monogramme verband. Von diesem H. Coblentsind wahrscheinlich auch die vier H. C. gezeichneten Blätter, nachMartin de Vos , welche die Tugenden vorstellen , je zwei auf einemStiche. Alle diese Blätter, und noch andere, werden dem Hans Collaert,zugeschrieben, immer dem älteren Künstler dieses Namens, weil manden jüngeren, von 1882 — 1020 arbeitenden Collaert nicht unterschied.In älteren Catalogen werden die Buchstaben H. C. auf Hans Liefrinckund auf Hieronymus Cock gedeutet, es lässt sich aber nicht der ge-ringste Grund dafür finden. Vgl. No. 75!).