Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
266
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26« HC. Nr. 749 — 780.

1 ) Ein Thüringer Bauer mit Gewehr. Unten das Monogramm mitder Jahrzahl 18'K), 8.

2) Ansieht der Ettersburg hei Weimar. Unten gegen rechts imlandschaftlichen Vorgrnnde das zweite Zeichen ohne Jahrzahl, kl. (ju. 4.Diese Ansieht kommt im zweiten Drucke in Weimar's Album zur viertenSäcularf'eier der Buchdruckerkunst 1840 vor. Uehcr die grössere Plattemit IS Croqail im Rande von F. Prellcr s. ]]. No. 2H3Ü, 12.

3) Zwei Ziegen unter Bäumen, nach N. Berchem. Links untendas Zeichen mit 1 «20, 4.

4) Kino Gruppe von drei Schafen, und zwei Ziegenköpfo, nachDietrich. Links oben das Zeichen mit Ul'20, qu, 8.

8) Ein Ziegen- und ein Schafskopf, nach Dietrich. Mit demZeichen, qu. 12.

6) Der Leyerspiclcr mit dem Knaben, P. Potler P. 1986,

7) Eine singende Frau mit dem Knaben. Das Gegenstück zuobigem Blatte. Mit dem Zeichen und IlltlO.

8) Ein uralischer Kosacke in einer Landschaft zu Pferd. Linksunten das Zeichen.

9) Ein Flurschütze mit Pfeife und Flinte. Mit dem Zeichenund IHM, 8.

101 Ansicht von Alt-Runkel. Ein Schloss mit Brücke und Wehram Flusse. Mit dem Zeichen, qu. fol. •

11) Sechs radirto Blätter nach Zeichnungen von Goethe, heraus-gegeben von C. A. Schwerdgeburth in Weimar. Nebst Gedichten vonGoethe. Magdeburg s. a., fol.

Die Radirungen sind von Holdermann und C. Lieber.

749. Carl Hoff, Kupferstecher zu Frankfurt a. M., radirte das/ö L/2J 9,0 Bildniss des Malers Friedrich Overbeck nach einer Zeich-

r*3l y nung des Julius von Schnorr, Küste in Profil. Auf diesemBlatte kommt das gegebene Zeichen vor, gr. 4. Brulliot App. I. No. 165erwähnt dieses Künstlers, welcher sicher mit dem Kupferstecher undLithographen Nikolaus Hoff in Beziehung steht.

750. Hans Collaert, Zeichner und Kupferstecher, wurde i!i4!JT/CT lt /AX Antwerpen geboren , und von seinem Vater AdrianJ.w,KI.,W unterrichtet. Seine Blätter sind sehr zart gestochen, undunterscheiden sich dadurch wesentlich von jenen des Vaters. Dochbulle Hans Collaert auch einen gleichnamigen Sohn, welcher von1582 an in derselben Weise arbeitete. Der Vater scheint 1581 ge-storben zu seyn, da eine unten erwähnte Folge von Goldschmieds-mustern 1881 als Opus postremum bezeichnet ist. Man nimmt abergewöhnlich nur Minen Hans Collaert an, und dehnt seine Lebenszeitbis 1022 aus. Brulliot I. No. 127(1 gibt seine Zeichen zu gross, undbringt dann No. 1277 das abweichende erste Monogramm bei, welchesim Winklcr'sehen Catalog I. S. 533 dem Hans Liefrinck zugeschriebenwird. Dieser II. Liefrinck ist nur der Verleger der Blätter des älterenII. Collaert. Letzterer, oder vielleicht eher sein Sohn, zeichnete auchH. C, wie wir No. 762 sehen. Dann wird ihm auch ein aus II CF ge-bildetes Monogramm zugeschrieben, auf welches aber auch HennannCoblcnt, der Schüler der Collaerts, Anspruch hat. Folgende Blättersind von den beiden Hans Collaert, wie jene No. 762.

I) Eine Folge von 12 Blättern in Friesform mit verschiedenenGattungen von Vögeln. Sie tragen das zweite und dritte Zeichen,meist mit verkehrtem C. Auf einem Blatte ist unten ein Cartouchomit der Schrift: HANS. LIEFRINCK, und mit dem Künstlerzeichen.H. 1 Z. 8 L. Br. 6 Z. li L.