Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
264
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264 HC. Nr. 743-746.

Bildniss des Ulrich Christian Gyldenlöves hat I6.'J9 Albert Halwaeghgestochen. Heimbach malte auch noch viele andere Bildnisse, aufwelchen gewöhnlich das Monogramm mit der Jahrzahl vorkommt. Manfindet dieses Monogramm auch auf Genrebildern in der Weise desPalamedes von 163ä u. s. w. Im Jahre 106!» begab sich Heimbachnach Oldenburg in Urlaub, scheint aber nicht mehr nach Copenhagenzurückgekehrt zu seyn. Er lobte aber noch 1078, indem das Mono-gramm noch mit dieser Jahrzahl vorkommt.

743. Christoph Halter, Maler in Nürnberg, war nach Doppel-mayer Schüler von Georg Gärtner, machte 1628

, f i n sein Meisterstück, und starb 1648 im 88. Jahre.'1 V ü'1 ü Brulliot I. No 1272 fand das gegebene Zeichen aufBildnissen in Oel, und sagt, dass er den Namen des höchst mittel-mässigen Verfertigers vergebens zu erforschen gesucht habe. Diessist unser Chr. Halter, welcher aber in anderen Bildern nicht so geringerscheint. Er hat auch sein eigenes Bildniss radirt, in Büste nach linksmit der Palette in der rechten Hand: Christoph Halter Pictor NoricusAet. S. 43 Anno 1636, 12. Dieses Blatt ist schön behandelt.

744. Carl Hess, Landschafts- und Thicrmaler in München, ist

Mim zweiten Bande No. 110 eingeführt, da in dem aus Cur-siven gebildeten Monogramme der Buchstabe C links hervor-tritt, C. Hess bediente sich in früherer Zeit auch des ge-gebenen Zeichens. Man findet es mit verschiedener Jahrzahl/ 8 ö 3 auf Landschaften mit Ilausthieren in Oel. Vgl. auch IL No. 110.

745. Carl Heinzmann, Landschaftsmaler, Lithograph und Radirer[/->]' (1798 — 1846), behauptet im zweiten Bande No. 126IT. KI e ' ne aus f unr '' c he Stelle, indem er auchC#. zeichnete.

j t ' An den früheren Artikel anknüpfend bemerken wir/$ f-fjj 4Q hier nur, dass man das Monogramm mit den Jahr-J- -L J/' zahlen 1016, 161!), 1620 ff. auf sehr schönen Zeich-nungen in Aquarell und Tusch finde. Auch Federzeichnungen kommenvor. Das kloine Monogramm steht auf einer Lithographie in Kreide-manier. Sie gibt das Bildniss des Lukas Cranach in halber Figur. Obenrechts im schwarzen Grunde steht: AETATIS SVAE LXXII. 1550,und weiter unten bemerkt man die Schlange. Das Monogramm istrechts unten in der Ecke. II. 8 Z. 2 L. Br. 6 Z. 1 L. ohne dieEinfassung, mit dieser IL 10 Z. 3 L. Br. 7 Z. 3 L. Dieses Bildnissfindet man in folgendem Werke : Des älteren Lukas Müller, genanntCranach, Handzeichnungen. Ein Nachtrag zu A. Dürens christlich-mythologischen Handzeichnungen. München 1616, fol.

Auf anderen Lithographien, und auf radirten Landschaften mitmilitärischen Scenen und Costümen stehen die Buchstaben C H.

746. Carl Heinrich Hermann, Historienmaler, geb. zu Dresden., 1801, gründete seinen Ruf als Schüler und viel-

J j [Tpl w^t r r jähriger Gehülfe des P. v. Cornelius, und wenigeII ^1,1 1,1*1,1*1 andere Künstler folgten der von diesem Meisterbezeichneten Richtung mit solcher Treue, als dieser Künstler. Er hatteaber schon unter Cornelius eine achtungswerthe Selbstständigkeit bewahrt,und daher übertrug ihm der Meister in München mehrere Cartons zurAusführung in Frcsco. Auf Zeichnungen findet man das Monogrammdesselben. Es steht aber auch auf vier Blättern des im Jahre (853begonnenen Werkes: Die Geschichte des deutschen Volkes, in 15grossen Bildern dargestellt von K. H. Hermann aus Dresden,qu. roy. fol. Die Blätter mit dem Monogramme sind von H. Merz,