Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
235
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H B. Nr. 704 - 705. 235

3) Ansicht des deutschen Ordenshauses zu Nürnberg mit demBrunnen. Joh. Andr. Graff fecit iQBi, qu. fol. Von Frenzel im Ca-talog Sternberg erwähnt.

4) Ein fliegendes Blatt , welches den Aufzug der FrankfurterSchreinergcsellen den 14. bis 17. Februar 1889 vorstellt und sehrselten vorkommt. Der Zug bewegt sich am Römer und den anstossen-den Gebäuden nach rechts hin , wendet sich dann im Bogen nachlinks und schwenkt darauf wieder naeb rechts, so dass die Bewegungin Form eines grossen S geht. Ein Narr und ein Anführer mit demSpicsse schreiten voran. Unten im Schilde steht:

Dem nantzen hochlöblichen Schreiner Handwerk zu Ehren, ver-fertiiile und rerchrel .solches , ./. Marrel, burger e. Mahler inFrahckfurt, Anno IHM.

Die Vorstellung bat keine Einfassungslinien , und erstreckt sich1 is an die Seitenränder der Platte. Nur oben erreichen die Giebel derGebäude den Band der Platte nicht. Rechts auf einem, durch eineneffnunfl der Schrifttafelvcrziernng gesteckten Lineale bemerkt manfag zweite Zeichen. Höhe der Platte 15 Z., Breite 12 Z. 2 L. Dererklärende Text ist aufgedruckt, und beginnt:

Zierlicher vnd schöner AuffingWelcher von den Schreiner Gesellen zu Franckfurl am Mayn, ronden i4 biss 17 Febr. Ano i(>~>!) öffentlich geschehen rtid gehaltentorden Alle Offtciulen seind mit gewöhnlichen Kleidern auff dassschönste geziert gewesen etc. etc.

51 Casparus Comes de Pennaranda legatus extraord. Ilisp. perCerm ano MÜCL VIII. Das Bildniss ist in achteckige HabmenleisteniniTftschlosMn , nnd in diesem Rahmen steht die gegebene Titulatur.Hohe' 8 Z. 5 L. Breite 7 Z.

I« j 0 ] K Mauritius Nassoriae Princeps. Anno M DOL VIII. Inähnlicher Einfassung, wie das obige Blatt und in gleicher Grösse.Unter jedem steht: Jacob Marrel fnicht Marzell) Francof exe, undzur Rechten das dritte Monogramm.

Auf diese beiden Bildnisse machen C. F. von Rumohr und J. M.Thiele lil der Geschichte, der k. Knpferstichsaininlung in Kopenhagens 35 aufmerksam, sie geben aber das Monogramm so ungenau, dassman entweder ein Cursiv II oder II lesen müsste. In der Radirungbibt sich aber der zweite Buchstabe als G zu erkennen. Die genanntenSchriftsteller konnten das Monogramm nicht deuten. Sie geben es alsSupplement zu Brulliot. bei etwas besserer Nachbildung hatte es aberin dessen Dictionnaire des monogrnmmcs I. No. 408 eingereiht werdenkönnen, wo ebenfalls keine Genauigkeit zu suchen ist.

704. Jean Bonser. Zeichner und Kupferstecher, war um 1030-45

>n ^ „ in Lyon thätig. Er stach Bildnisse und Andachtsbilder.

r-r /> in ljyou tnatig. r.r siac.n johuuioo« "">• -----.-___.

><7-JP;tt Das erste Monogramm und das zweite in Verbindung mitdeni Namen findet man auf Blättern in den Annales Mnwram Capu-cinorum, auclore R. P. Zacharia Hoverio. Lugdun* ins-, m.

705. Jean ßOUlanger, Zeichner und Kupferstecher geboren zuß ^ Aliens oder zu Troyes um I0O7-1013, gestorben zu Parisß'f taCgeScC X Die Blätter dieses Meisters sindsehr sorgfältig vollendet, und besonders ansprechend.durchden Ton,welchen die glücklicbe Vcrtheilnng der Schatten und Halbtmton ver-ursacht Wenige andere Meister wussten die Farbe besser anzudeuten,

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