Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
229
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II B. Nr. «88 - 68!). 220

B. No. 13. Dio angebliche Schlacht von Staffarde.

I. Mit der Unterschrift: Pngna Germanorum et Gallorum inItalia etc.

II. Mit der Unterschrift links: Veldlslag van Staffarde in Piemont— en gloire, rechts: BalaiUe de Staffarde — prudence et degloire. Von der alten Unterschrift blieb nur der Name Huch-tenburg Fee. Unten rechts am Rande: Tom. I. No. 4.

Bartsch behauptet irrig, dass diese beiden Blätter nicht vonHuchtenburg radirt seien. Diess scheint aber mit dem dritten vonBartsch erwähnten Blatte der Fall zu seyn, obgleich es in der Unter-schrift ausdrücklich als von dem Maler gestochen ausgegeben wird.Die übrigen Schlachtvorstcllnngon in dem genannten Werke sind nurmit Huchtenburg pinxil bezeichnet.

B. No. 14. ' Dio Schlacht von Höchstädt.

Diese Darstellung ist von jener in der Oorlogskvndige Beschry-xiing verschieden, und mit Huchlenlmrg pinxil bezeichnet, währenddie Originalradirung des Malers im ersten Drucke vor der Schrift ist.Erst im zweiten Drucke steht unten rechts am Rande: G. Valck Exe.Cum Previl: Ord: Holl: et Wesl-f'risiae. Diese Radirung gehörtnicht zu der von Bartsch erwähnten Folge von sechs Blättern mit mi-litärischen Scenen, wenn sie auch der Grösse nach passt. Sie hat wederlateinische, noch holländische Verse, und weicht hierin von den andernBlättern ab.

B. No. 48. La marche de Louis XIV sur le pont neuf.

I. In der ersten Zeile der französischen und lateinischen Unter-schrift ist die Jahrzahl nicht beigefügt.

II. Mit dem Zusätze zur ersten Zeile: en V annie 1661. Dannsind auch Aendcrungen in der Schrift, und am Ende, nachRegia steht i685. Im ersten Drucke kommen diese Zahlennicht vor und Bartsch beschreibt daher nur den zweiten Druck.

688. Unbekannter Kupferstecher, welcher gegen Ende des 1«. Jahr-tt> td hu ll( t° rts zu Frankfurt gelebt haben könnte. Das erste ZeichenIT), rn findet man auf einem Blatte mit Insekten in folgendem Werke:Architypa Studiaane Valris \ Georgii, lloe/hagelii \ Jarohns F. genioduce üb ipso scalpla \ onmibas pliilomusis amice D. \ ac perbenignecommunicat. || Dieses Werk erschien 1.!il)2 zu Frankfurt a. M., undenthält WZ Blatt« von Jakob und Johann Baptist Hoefnagel. DasZeichen bezieht sich vielleicht auf den letzteren.

Das zweite Zeichen fanden wir auf einem sehr schön radirtenBlatte mit Insekten, worunter sich eine Raupe, ein Schmetterling undein grosser Schröder auszeichnen. Links unten in der Ecke steht No. i,in der Mitte No. 20. Jeremias Wolff exeudit Aug. Vind., und rechtsin der Ecke das Monogramm. H. 4 Z. 2 L. Br. 6 Z. 7 L. DiesesBlatt gehört zu einer Folge mit naturhistorischen Darstellungen, welchebei J. Wolff in Augsburg erschien. Sie sind wahrscheinlich Copiennach G. Hoefnagel, und von Elias Baeck oder Beck gefertiget. Ueberdiesen Meister haben wir II. No. UiKt gehandelt.

689. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten Hälfter-r? des 18. Jahrhunderts gelebt zu haben scheint. Er copirte dasl.rBl Blatt von Albrecht Dürer, welches Apollo und Diana vorstellt,B. No. «8. Apollo schiesst einen Pfeil ab, und neben ihm sitzt Diana,zu deren Füssen der Hirsch liegt. Das Zeichen auf einem Blättchenist rechts oben in der Ecke am Sitze der Diana. Höhe 2 Z. 1 L.Breite 1 Z. 4 L Diese Copie kennen Bartsch und Heller nicht. DerKünstler scheint eine Eiscnplatto benützt zu haben.