228 HB. Nr. 687.
und starb 1733 in Amsterdam. Huchtenburgh hinterliess eine grossoAnzahl von trefflichen Werken, wir wissen aber nicht, wo sich einGemälde mit dem Monogramme befinde. Die beiden ersten Zeichenkommen auf geistreichen Federzeichnungen dos Künstlers vor. BartschV. p. 407 ff. beschreibt im Ganzen ;i(> lilätter von seiner Hand, unddarunter sind sieben meisterhaft in Schwarzkunst ausgeführt. DasMonogramm mit fecit kommt nur auf einem vor, auf jenem bei BartschNo. 2, welches einen Halt von Soldaten zur Menage vorstellt. Höhe8 Z. 3 L. Breite HZ. Die anderen Zeichen findet man auf denkleinen Radirungen mit Sccnen aus der Kriegsgeschichte Ludwigs XIV.nach A. F. van der Meulcn, B. No. IS — 22. Oval, H. 3 Z. 8 L.Br. SZ. 2D. Der Künstler zeichnete auch HIB, IV. HB und V.HB.
Zusätze zum Peintre-graveur.
Mehrere Schabblätter Huclitenburgh's wurden von J. Gole sehrschön copirt, und man muss namentlich auf die Bezeichnung „Huch-tenburg in" Acht haben, indem sie auf eine Copie deuten kann.Huchtenburgh bediente sich des Beisatzes in. nicht. Doch ist dieUnterscheidung nicht immer auf den ersten Blick möglich.
B. No. 4. Die beiden Reiter im Kampfe.
Im Originale hat der Buchstabe g im Namen Huchtenburg mehrereWindungen, in der Copie ist der Zug desselben einfach. Im zweitenDrucke liest man: Huchtenburg in. f.
B. No. (i. Der Türke, welchen ein Reiter vom Pferde schiesst.
Im Originale steht: Huchleiibirn/h Fee, in der Copie fehlt dieSylbe Fee.
Radirte Blätter.
B. No. 8—13 und 14. Militärische Sccnen und Schlachten. In demvon Bartsch p. 41.'» erwähnten Werke, welches auf Kosten des PrinzenEugen erschien: Oorlogskundige Beschryving van de Veldslagen —van de Prins Eugenius —. l'ar üumont de Rousset 112(1—1129,findet man nicht alle der von Bartsch beschriebenen militärischenVorstellungen. Nur No. 13 und 14 kommen im zweiten Drucke darinvor. Aber auch die Schlacht von llöchstädt, welche diesem Werkebeigebunden ist, ist eine andere Composition, als die von BartschNo. 14 beschriebene. Die von diesem Schriftsteller No. 12 und 13 er-wähnten Blätter erlitten bei der Benützung für die OorlogskundigeBeschryving etc. eine Abänderung, welche hauptsächlich die latein-ischen und holländischen Unterschriften betraf, indem die lilätter dieSchlucht von Staffarde und die Aufhebung der Belagerung von Conivorstellen sollten. Wir gehen zur weiteren Bestimmung auf dieseBlätter hier näher ein, da Herr J. A. Börner eine genauere Unter-suchung vorgenommen hat, als Bartsch.
B. No. 12. Die angebliche Belagerung von Coni.I. Mit der Unterschrift: Urbs capto, dum arx adhuc obluctatur &c.IT. Mit der Unterschrift links: T opbreken der Belegering vanConi, Stadt in Piemont - Ml Jaar 1691. Rechts: Levie dusiege de Coni — troupes de V Empereur 1091. Von derfrüheren Unterschrift ist zwischen den beiden Columncn nur:Huchtenburg Fee. stehen geblieben, der Nachsatz: et Ex. istausgeschliffen. Rechts unten im Plattenrando steht: Tom. I.No. 0. Auch in der Vorstellung sind einige Aendcrungen ge-troffen, während die folgende Platte unversehrt blieb.