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die alten deutschen Mal werke zogen ihn an, so dass also Glinck demKreise derjenigen Künstler angehört, welche in den ersten Decennieunnsers Jahrhunderts in das fromme Seelenleben der malerischen Er-zeugnisse des Mittelalters einzudringen suchten. Kr malte meistenseinzelne Figuren, besonders Madonnen und Heilige. Diese Bilder sindmit grösstem Fleisso vollendet, und von zarter Innigkeit. Mit demMassstabe der neuen Kunst können solche Werke nicht gemessenwerden, indem Glinck als Idealhistoriker der modernen realistischenRichtung nicht mehr folgen konnte. Auf mehreren Gemälden, besondersauf solchen aus seiner frühoren Zeit, kommt das Monogramm vor. Erist noch gegenwärtig in München thätig.
492. James Young, Kupferstecher in London, geboren 1785, sollG Y smln ^'^nisse m ' t diesen Initialen bezeichnet haben. Er ar-
, . »luij). De j te t e j n Mezzotinto und in Linienmanier.
493. Gabriel Zehender, Maler von Basel, soll sich auf Zeich-
@ nungen und Formschnitten eines Monogrammes be-
(S5n dient haben. Wir haben weder die einen, noch dieg=t| )J anderen gesehen, glauben aber, dass er mit dem, \~MLJs Meister, welcher sich des zweiten Zeichens bedienthat, Eine Person sei. Dieses Monogramm findet man auf einem Holz-schnitte mit Christus am Kreuze zwischen Maria und Johannes in fol-gendem Werke: Missale Ordinis Sli Benedicti etc. Am Ende: Ela-ooratum est psens opus Hagenotiae p. Thomä Anshelmum Baden-sem Anno incar. MÜXVIII , gr. fol. Dieses Werk enthält mehrereschöne Holzschnitte in der Weise des Hans Baidung Grün, doch nurdas Kreuzbild vor dem Canon ist mit dem zweiten Zeichen versehen.H. 9 Z. Br. 6 Z. 9 L.
Ein dem ersten ähnliches Monogramm gibt Christ S. 189, aberunter C Z, wie es II. No. 862 vorkommt. Wir haben in jenem Artikelauch auf das Missale Ordinis S. Benedicti aufmerksam gemacht, denMeister aber nicht genannt. Zehender lebte wahrscheinlich längereZeit in Hagonau, und liess sich dann in Basel nieder, wo er unterdem Jahre 1829 im rothen Buche der Zunft zum Himmel als Bürgervorkommt. Brulliot spricht auch von einem Titelholzschnitte mit achttanzenden Kindern in der unteren Leiste. Er ist rechts mit den Buch-staben GZ. 1511 bezeichnet. H. 8 Z. 8 L. Br. 8 Z. 8 L. Wirhaben dieses Blatt nicht gesehen, vermuthon aber, dass die Form derInitialen nicht genau jene der Antiqua seyn werde.
Das zweite Zeichen gibt C. Becker im Kunstblatte 1881 S. 13 ineinem'Schilde mit der Jahrzahl 1515, wir werden unter zG ein Fac-simile bringen.
494. Gustav Zlck, Thicrmaler von Coblenz, ist im zweiten BandeNo. 863 eingeführt, da das zweite Zeichen für CZgenommen werden kann. Beide Monogramme kom-men auf Thierbildcm vor, besonders auf solchenaus der früheren Zeit des Künstlers. Das Weitere
No. 863.
495. Gabriel Zehender, Maler und Formschneider, ist oben unterdem Monogramme G Z No. 493 cingef 'verweisen daher nur auf jenen Artikel.
496. Gustav Ziesel, Maler von Antwerpen, hinterliess Blumeu-r; 7 stücke von grosser Vollendung. Er zeichnete G. Z., fügte aber
• noch öfter den Namen bei. Starb um 1810.
No. BB9/^_ f~X- genomme■ 'j£ f r / men auf\ ^jf-\ V 4-( aus derV ^°/ VJ ^ siehe IL
G-7 dem Monogramme G Z No. 493 eingeführt, und wir
Ls. 1511.