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3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
125
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G T S — G U. Nr. 408 — 413. 125

und wahrscheinlich auch mit jenem No. 2954, welchen Brulliot I.No. 18.17 wohl irrig Johann Friedrich Greuter nennt. Die Zeichnungenzu den Vignetten sind wahrscheinlich von dem hrander.burgischen Hof-maler Samuel Theodor Gcricko, welcher vielleicht noch einen drittenVornamen führte, der durch J angedeutet ist. Der Buchstabe S liegtnicht im Zeichen.

408. Giovanni Toda, Medailleur von Florenz, ist oben unter denP tau f Initialen G.T. und G.TF. eingeführt. Unter G. T. habenvi. IUI). /. wir den mit der g C g e i, cnen Abbreviatur versehenen Ein-

tracbtsthaler der vier Grafen Königscck erwähnt.

409. Der unbekannte Formschneider mit diesem Zeichen wird

G—, Q von Christ, Monogr.-Erklärung S. 203, eingeführt, und1 " Heller und Brulliot räumen ihm ebenfalls eine Stelle ein.z^x,-^ Erstorer sagt, dass er um 1890 in Deutschland gelebt& habe. Brulliot I. No. 1114 will den Georg Scharffenberg

darunter erkennen, von welchem auch Christ spricht, aber nicht an.jener Stelle, wo er das Zeichen einreihet. Aus der Erklärung beiChrist wird man überhaupt nicht klar, und es ist auch anzunehmen,dass das gegebene Zeichen ungenau ist. Wir haben kein Blatt mitdemselben gesehen.

410. Graf Theodor Tolstoi, Zeichner, Medailleur und Stempcl-V (•) T Schneider, geb. zu St. Petersburg 1785, verdient als Künstler

' " eino ehrenvolle Stelle, wir gehen aber hier auf seine Leist-ungen nicht weiter ein, und verweisen nur auf den ausführlichen Ar-tikel im Künstlcr-Lexicon XVIII. S. 547. Die Initialen seines Namensfindet man auf Medaillen und kleinen Reliefs, welche thcils nach Mo-dellen von Tolstoi, thcils von ihm selbst ausgeführt sind.

Gabriel Uhlich, Kupferstecher, war um 1700—1720 in-. Leipzig thätig, und arbeitete gewöhnlich für Buchhändler.(ALS Auch ein Gottfried Uhlich lebte damals, und stand mittsSH sma Gabriel auf gleicher Stufe der Mittolmässigknit. Sie stachen•u- Bildnisse und Titelblätter. Die ersten Initialen findet man

auf einem Titelblatte mit der Ansicht von Blankenburg, in Leuckfcld'sAnliquilates Blankenburyenses. Francofurli et Lipsiae 17Ott. Mitden anderen Buchstaben zeichnete Uhlich das Bildniss des Muhamed,mit der Unterschrift: Wie dieser Lügen-Geist der Warheil nachqe-üffet etc. Man findet dieses Portrait in Adrian Reland's zwei Bücherder Türkischen Religion. Hannover 1716, 8.

412. Giovanni Lorenzo Guidotti, Kupferstecher von Lucca, warQuM * \ in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in

Guid. S,Guid. f. in Gen.Guid. f. Gen. 1767

Genua thätig. Die Abbreviatur des Namens findetman auf Bildnissen in R. Soprani's: Vite de 1Pittori etc. genovesi. II. Ed. 1760, 4. SeineBlätter wird man mit jenen Guido Rcni's nichtverwechseln.

413. Guilhault, Formschneider in Paris, lieferte 1846 Blätter fürGUil ^ as ^ er k : L es Pranfais peints par eux-mömes. In diesemBuche kommen Blätter mit der Abbreviatur vor.