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3 (1863) GK - IML
Entstehung
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122
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122 G T. Nr. 391 - 396.

391. Thomas Guggenberger, Zeichner und Historienmaler, geborenzu München den 7. August 181 ü, machte seineStudien an der Akademie daselbst unter Leitung

_. ^ des Professors Julius von Schnorr, und folgte fast

(7r r Ö^ n aussc M' ess l' c h der religiösen Richtung. Seine Bilder',1^/jfK sind daher der heiligen Urkunde und der Legendeentnommen. Er bediente sich sowohl auf Zeichnungen, als auf Ge-mälden häufig eines Monogramms, welchem aber auch die Buchstabenq q beigefügt sind, zuweilen in gothischer Form, wie wir unten sehen,im Kalender für katholische Christen auf das Jahr 1859, 1860 und1861, aus dem Verlage der J. E. von Seidel'schen Buchhandlung inSulzbach, sind viele Holzchnitte nach Zeichnungen dieses Künstlers.Auf diesen von A. Link gefertigten Blättern wechseln die Monogramme.Auf Gemälden steht das Zeichen gewöhnlich senkrecht, grösser oderkleiner als oben gegeben. Die schiefe Stellung hat es auf denHolzschnitten.

392. Jacques Granthomme, Kupferstecher von Heidelberg, welcherr-p oben No. 12 eingeführt ist, soll sich dieses Zeichens bedientQj haben. Brulliot I. No. 2263 fand es auf einem kleinen Blatte,

welches Christus vorstellt, wie er der Magdalena als Gärtner erscheint,

oder vielmehr, wie sie ihn nach der Auferstehung für den Gärtner hielt.

Ob das Blatt von Granthomme gestochen sei, lassen wir dahin gestellt.

393. Der unbekannte Kupferstecher, welcher seine Blätter mit^ _, _3 diesen Buchstaben signirte, ist oben unter G/No. 18Ö xx \ eingeführt, da das zweite Schriftzeichen nicht entschiedenfür T zu nehmen ist. Das Weitere siehe an der bezeichneten Stelle.

394. Geoffroy Tory, und ein älterer französischer Formschnoider,W m müssen sich hier in diese Initialen theilen. Ueber G. ToryvJ 1 haben wir indessen schon im zweiten Bande No. 2617 gehandelt,Q ""[". wobei bereits bemerkt ist, dass er sich zur Bezeichnung seinerMetallschnitte auch der Buchstaben 0 T bedient habe, und zwar inAntiqua. Der ältere Meister G T, welcher noch im Style des IS. Jahr-hunderts arbeitete, könnte sich ebenfalls der Mctallstöcko bedient haben,da seine schwarz gehaltenen Gründe nur mit grossen und kleinenPunkten nach Art der Schrotmanier bedeckt sind. Er scheint in Troyesgelebt zu haben, da sich daselbst in neuester Zeit eine Platte aufge-funden hat, welche in folgendem Werke wieder abgedruckt ist: Illu-strations de V ancienne Imprimerie Troyenne en 2*0 gravures surbois du XV etc. stiele, publ. par V. L. Troyes, Varlot 1(150, 4.Das Blatt des Meisters 0. T. stellt auf punktirtem Grunde den vomKreuze abgenommenen Leichnam des Herrn auf dem Schoosse der hl.Mutter vor. Links kniet Magdalena und rechts steht Johannes. DieseVorstellung kann nicht von G. Tory herrühren. Er huldigte in derZeichnung der italienischen Schule, die Vorstellung des vom Kreuzoabgenommenen Heilandes ist in einem altertümlichen Style gehalten.

395. Anne Louis Glrodet-Trloson, Historienmaler und Lithograph,C T iftnn ^ anc * im zwciton Bande No. 2711 eine ausführliche Stelle,vj l löUU. un( j w j r bemerken daher hier nur, dass man Gemäldeund Lithographien mit den Initialen G T finde.

396. Gabriel Tola, ein italienischer Musikus, radirte um 1S83

G-r- . fünf Blätter mit Landschaften im Style des alten Breughel.' • Auf einem derselben steht: Cabriel tola musicus itala f.,auf einem anderen: Gabriel tola fecit. Die anderen Blätter haben ttit