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Guillaumo Rondelct, der Verfasser einer Naturgeschichte der Fische,welche 1358 zu Lyon in lateinischer und französischer Sprache mittrefflichen Holzschnitten erschien. Dieser Gelehrte mag die Fischeselbst gezeichnet haben, die erwähnten Kupferstiche wird man ihmaber nicht zuschreiben wollen.
305. Hieronymus Wierx scheint der Verfertiger einer schönenCj. R JQ jc^ Copio des Blattes von A. Dürer mit dem Bauer und seinem
l$6o. Weibe auf dem Wege zum Markte zu seyn , B. No. 89.Der Bauer ist wie im Originale nach links gewandt, Dürer's Zeichensteht gleichfalls unten rechts auf dem Steine, und die Jahrzahl 1019ist oben in der Mitte. Die Buchstaben G R/E 12 1560 (1866?) sindunten am Rande- eingestochen, welcher aber gewöhnlich abgeschnittenist, um das Blatt für Original auszugeben. Das Unterscheidungszeichenliegt aber in der Jahrzahl llJif). Dürer bildete die !> fast wie 2, derCopist deutlich .9, und verband überdioss die Spitze des Bauches der!j mit 1. II. 4 Z. 3 L. Br. 2 Z. 9 L. Die späteren Abdrücke habendas Vcrlags-Monogramm des 0. J. Visschcr.
Früher deutete man aus dem obigen Zeichen einen G. R. Wierxheraus, welcher nie gelebt hat. Hieronymus Wierx Hess zufällig denBuchstaben W weg, indem er auch GR. W. M 12 zeichnete.
306. Jose de Ribera, genannt Spagnoleto, ist im ersten Bandex-ij, No. 242 bereits eingeführt, und behauptet auch unter dem Mono-tj * > " gramme G RA einen Artikel, welchem unter II SP und JR eindritter und vierter folgt, da der Künstler mit der Bezeichnung wechselte.Er schrieb auch Jusepe de Ribera und Rivera, oder Riuera. Die ita-lienische Form Giuseppe gebrauchte er nie, wenigstens nicht auf denRadirungen. Hier handelt es sich wahrscheinlich nur um eine gegen-seitige Copie des radirten Blattes mit dem Heilande am Fusse desKreuzes von den Scinigen beweint, B. XX. p. 79 No. 1. II. 7 Z. 2 L.Br. 9 Z. ö L. Im Originale stehen links unter dem Kopfe des Hei-landes die Buchstaben G R verkehrt, und kaum lesbar. Die Form der-selben ist nicht die gleiche mit den obigen Initialen, und somit kannes sich nicht um einen Gegendruck handeln. Bartsch spricht ebenfallsvon einer Copio, gibt aber kein Facsimilc der Buchstaben. Auch scheintdas Mass zwischen Copie und Original zu differiren, da auch eineHöhe von 7 Z. 3 L. und eine Breite von. 9 Z. 7 L. angegeben ist.Nach Bartsch wird dieses Blatt gewöhnlich dem Guido Reni zuge-schrieben. Auch Mattioli schrieb auf seine Copie: Guido Reni luv.Heller gibt die Buchstaben ungenau, und bei Brulliot fehlen sie.
307. Gottfried oder Gotthard Ringli, Maler und Radircr, ist im(-* n zweiten Bande No. !>78 eingeführt. Malpe, und nach ihm Heller,
behauptet, dass der Künstler G. R. gezeichnet habe, und Frenzelnennt im Catalog Sternberg II. No. 1430 unter Hinweisung auf Hellerein Blatt mit zwei deutschen Soldaten bei einem Reiter, qu. 8. Wirhaben diese Radirung an der angezeigten Stelle erwähnt.
308. Gerald Reyntz, Kunstsammler, welcher unter der Regierungr~" p des Königs Karl I in England lebte , hatte ein bedeutendes
Cabinet von Kupferstichen und Zeichnungen, auf welchen erdie Buchstaben ff. R. einstcmpelte.
309. unbekannter Formschneider oder Zeichner, welcher umQ r> 1(l2!i in Strassburg lebte. Blätter mit G. R. findet man in einer
* * Bibel mit lateinischem und deutschem Text, welche 162!i zuStrassburg bei Samuel Glone erschien. II. 2 Z. 4 L. Br. 1 Z. 8 L.