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G R. Nr. 290 - 290. 89
290. Auf Caesar Reverdinus gedeutet, haben wir dieses Mono-gramm im zweiten Bande No. !>72 unter C R eingereiht, esdürfte aber aus 0 R bestehen. Die Beschreibung des Kupfer-stiches, auf welchem das Zeichen vorkommt, ist an der ange-zeigten Stelle gegeben, und ob er einem Meister aus der Schule vonFontainebleau angehöre, möge ein Anderer bestimmen. Vielleicht bandeltes sich um das Zeichen bei Malpo II. 3, No. (>!>, welches wir im vorher-gehenden Artikel mutlimasslich als jenes des G. Ruggicri gegeben haben.
291. Guido Reni, Maler und Radirer, soll sich nach Heller (Mono-Jp) grammcn-Dexicon S. 189) dieses Zeichens bedient haben. WirClrVy kennen keine Radirung mit demselben, und dass das Monogrammnicht auf Holzschnitten nach Guido'S Zeichnungen vorkomme, gibt dergenannte Schriftsteller in der Geschichte der Holzschneidekunst selbstzu. Wir wissen daher nicht, wie er dazu kam. Auf Holzschnitten vonBartolomeo Coriolano steht GR., und wir kommen daher unter diesenBuchstaben auf G. Reni zurück,
292. Georg Restlein, Maler von Schwabach, übte in den erstenTj Dcconnicn des 17. Jahrhunderts seine'Kunst in Ansbach. Das
/IHj gegebene Monogramm findet man auf einem radirten Blatte,v_T welches das Leichenbegängniss des Markgrafen Joachim Ernstvon Brandenburg den 2!>. April 10S8 vorstellt, qn. fol. Brulliot I.No. 2242 gibt noch ein zweites Zeichen . angeblich als jenes diesesRcstlein , es gehört aber dem Kupferstecher J. G. Renner an. Wirbringen es unter G R l, da ein / angedeutet ist.
293. Gotthard oder Gottfried Ringll, Maler und Radirer, ist imsy fi zweiten Bande No. 878 eingeführt, da der Unkundige das\^R VTv Zeichen für C R nehmen wird, selbst das erste, welches
' noch eher ein G zu enthalten scheint. Die Blätter mit den
&-/&0 gegebenen Monogrammen sind an der angezeigten Stellebeschrieben.
294. Caesar Reverdinus ist im zweiten Bande No. 888 unter CReingeführt, man könnte aber auch versucht werden, unterG R die Nachforschung zu beginnen, und dicss um somehr, als in früheren Werken , und selbst noch bei
(~L £* Brulliot I. No. 14:S9 und 2247 der Künstler Gaspar Ro-^-*vju5"^' verdinus genannt wird. Im Uebrigen verweisen wir aufden angezeigten Artikel.
295. Gottfried oder Gotthard Ringli, Maler und Radirer von
s~*T\ Zürich, soll sich nach Christ (Monogr.-Erklär. S. 201) des
CtT\ gegebenen Zeichens bedient haben. Das Monogramm dieses
/ /C% 7 Meisters haben wir II. No. 878 beigebracht, und auch oben
/ OJ As No. 293 kommt es vor. In dieser Form können wir es aber
nicht nachweisen, und wenn, wie es scheint, Christ richtig gesehen
hat, so dürfte es auf Zeichnungen vorkommen.
Guido Reni, Historienmaler und Radirer, geb. zu Bologna1878, gest. 1(142, scheint sich dieses Zeichens nur einmal,und vielleicht nur auf einer Zeichnung bedient zu haben.Man findet es auf einem Kupferstiche von Sebastian Vouil-lemont welcher dio Lucretia vorstellt. Auf Holzschnittennach seinen Zeichnungen und auch auf Kupferstichen stehendie Initialen G R und G R F.