Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
53
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GM. Nr. 171— 177. 83

der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts die Platten ganz aus-nutzen. H. 20 Z. 6 L. — 2t Z. Br. 1!> Z. ff L.

Auch das Blatt mit Christus am Kreuze von weinenden Engelnumgeben, B. No. 8, scheint im ersten Drucke G M gezeichnet zu seyn.Wir kennen aber nur einen Abdruck mit G M IS N F., d. h. mit derAdresse des Nicola Neil* (N. Nett* Formis). 11. 12 Z. Br. 8 Z. 2 L.

171. Georg Mayer, Historien- und Landschaftsmaler, war in derf~Y \A ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Schwaben thätig,\J J \_ un( ' malte mehrere Bilder für Kirchen , besonders in

/O ^ ,. Geisslingen, wo er eingebürgert war. Die Initialen desl/c- ? o2,o. Namens findet man auf Zeichnungen in Tusch, welchehistorische Compositioneu in landschaftlicher Umgebung vorstellen.

172. Georg Mack, Illuminirer, war um 1570— 1010 in Nürnberg

Q fy\ thätig. Er illuminirte Kupferstiche und Holzschnitte in leb-A ' haften Farben, und höhte sie mit Gold auf. Die Buchstaben]VL/\ G M, und dann das grosse M in einem Schilde mit der Jahr-1. *■ zahl 1571, fand Börner auf einer colorirten Kupferstichcopiedes heil. Hieronymus nach Marc Anton, B. No. 101. Dieses colorirteBlatt kommt im Stammbuche des Nürnberger Patriziers HieronymusCöler vor. Brulliot II. No. 10!>3 spricht von colorirten Holzschnittendes Jobst Amman, und von den Druckervignetten des Sigmund Fcyer-abend und Melchior Schwarzenberg, alle mit Goldhöhung und den Ini-tialen G M. Auf einem Titelblatte zum Flavius Josephus fand Brulliotden Namen Jerg Mack Ao. /GOß, und desswegen setzt der genannteSchriftsteller die Blüthezoit des Künstlers um IfiOli. Mack scheint auchin Holz geschnitten zu haben. Auf einem colorirten und mit Gold ge-höhten Blatte mit Christus am Kreuze zwischen Maria und Johannessteht: Jörg Mack 100!). II. 10 Z. (i L. Br. 7 Z. 8 L.

173. Giovanni Battista Mercati, Maler und Radirer. ist im zweitenfr -xjr Bande No. 2713 eingeführt, und mit Bezugnahme auf jenen\J J- *■ Artikel bemerken wir daher nur, dass die Buchstaben GM aufBlättern der von Bartsch XX. p. 143 No. 12-63 beschriebenen Folge:Alcune vedute e prospettive di luoghi dishabitati di Roma etc.,vorkommen.

174. Gerbard Muntinck, Kupferstecher von Groningen, war umrj A/T 1629 in Bremen thätig, und von ihm sollen die G. M. be-

* zeichneten Kupferstiche aus dem Wessel'schen Verlage her-rühren. Sie bestehen in Titelblättern und Bildnissen. Muntinck warnoch 1060 thätig, und zwar in London.

175. Georg Meister, Kunstgärtner in Dresden, hintcrliess folgendesC VI d I ^ CT ^ '■ Georg Meisters Oriental Indian Kunst- und Lusl-

• ' ' • yärtner. Dresden und Leipzig 1731, 4. Auf Kupferstichenmit Blumen und Früchten steht: G. M. del,, d. h. G. Meister delineavit.

176. Glllis Mostaert oder Mostart, welcher im zweiten BandeG M IN 1 No - 3{w eingeführt ist, scheint durch die Buchstaben

1 w w ( C, M. seinen Namen angedeutet zu haben. Man findet sieI. YV.r. J au f e i nem schönen Kupferstiche des Jeronymus Wierx(l. W. F.), welcher Christus am Kreuze mit Maria und Johannes vor-stellt. Unten steht: En Homo ------ meminisse tut 1573. II. 8 Z.OL.

Br. 6 Z. 8 L.

177. Medailleure und Mntnmeisler, welche G. M. zeichneten,p \m Schlickeysen, Abkürzungen auf Münzen und Medaillen &c.

'• S. 126 geht darauf ebenfalls ein.