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im ersten Drucke ohne Gole's Namen vorfinden. Mr. L. de Laborde,Hist. de la //ravure en maniire noire p. l.'JO, fügt aber auch dieSchrift bei: hneller pinxit. J. Gole sculpsil.
36. G. J. Fuchs ist der Urheber eines schönen radirten Blattes,welches eine Landschaft mit Bäumen und einem Monumente vor-
•" stellt. Im Vorgrunde nach links erhebt sich eine hohe Denksäulemit einem Kreuze aut einem grossen Piedestalo, und vier Bäume um-geben sie. Die beiden vorderen Bäume reichen mit ihren ausgebreiteten,belaubten Acsten in den Plattenrand hinein. Am Piedestale steht einMann in Betrachtung, und ein zweiter sitzt am Fussc desselben. Hechtssteht ein Haus zwischen Bäumen, und links in der Ferne wird durchdie beiden Bäume hindurch ein Thurm sichtbar. Bechts oben stehendie Initialen G J F. Dieses Blatt ist in der Weise Wcirottor's behandelt,und verräth einen tüchtigen Meister. Es ist ohne Einfassungslinie.Höhe der Platte 3 Z. 7 L. Breite 4 Z. II L.
R. Weigel, Kunstkatalog No. 17,34:5, erwähnt eines dänischenKunstliebhabers, Namens G. Fuchs. Von ihm findet man eine in Wci-rottor's Manier bebandelte Flussansicht mit alten Gebäuden und Fischern,bezeichnet: A. Zinyii del. 11(111. 0. Fuchs xculp. 17110 Covenliayen.Du Cabinet de M. Hofer, l'cintre du Hai, qu. fei. Weinwich, Muler
---- Kunslens Historie S. 1(5(5, zählt einen Georg Fuchs zu den Bild-
niss- und Historienmalern. Im Jahre 1723 geboren, machte er seineStudien in Wien und in Italien, und hielt besonders zu Amiconi. NachWeinwich lebte er noch 1783 in Copenhagcn. Dieser Maler wird derYerfcrtiger der landschaftlichen Blätter wohl nicht seyn. Wir ver-muthen daher den von Weigel erwähnten Dilettanten G. Fuchs ausCopenhagen.
37. Jean Francois GigOUX, Zeichner und Maler, ist unter dem/"■ n Initial G II. No. »640 eingeführt, und wir haben auch auf
J/ 4/ die gegebene Abbreviatur hingewiesen. Vergl. daher den allc-girten Artikel.
38. Unbekannter Maler und Radirer, welcher gegen Endo desr T T f t* f- Jahrhunderts gelebt haben dürfte. Frenzel beschreibtIx.J. L. fem. im Catalog sternberg V. No. 170!» ein leicht radirtesBlatt mit einer Gebirgslandschaft mit Bäumen im Charakter des ürizonte.Im Vorgrunde bemerkt man bei abgebrochenen Säulen zwei Figuren,und links undeutlich die obigen Buchstaben, 4. So gibt Frenzel an,und wir müssen ihm daher die Verantwortung überlassen, da unsdieses Blatt nicht vorgekommen ist. Vgl. No. 3(5.
39. Josephine Gräfin von La Rosee, die Gattin des Staatsratesvon Hazzi auf Oclkofen, geboren in München 1784,zeichnete um 1804 Landschaften, und fügte denselbendas gegebene Monogramm bei. Diese Blätter sind mitTusch übergangen.
40. G. J. Marstaller, Kupferstecher, soll nach Heller, Monogr.-r, cy *, Lexicon S. IM, um 1740 in Frankreich gelebt haben. Der£. J.JK'. genannte Schriftsteller scheint Blätter mit den CursivenG. J. M. gesehen zu haben. Wir kennen diesen Marstaller nicht.
41. Giovanni Andrea Sirani, Maler und Iladiror von Bologna (KiloCin A « .« 1 bis 1670), gehört zu den glücklichen Nachahmern
r-AlK- l\ dcs Guido Reni - Din • Ab,ireviatur des NaincisIrw. And. S%r.o / J ] iomm i au f zwe i radirten Blättern von Lorcnzo
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