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des l'id im Walde, .jetzt auf dem Koscustein bei Stuttgart, Scharkaund Stirad aus der Sage vom böhmischen Magdekrlege, St. ViccntyK.idlubek , ein Altarbild, die heroisch« Verteidigung der Burg Tem-bowla Kögen die Türken, lithographirt von Freyinaun, u. s. w. imJahre 18-16 kehrte Lcsser in sein Vaterland zurück, wo er grossenBeifall findet, weil er der erste polnische Maler ist, welcher in ge-schichtlichen Bildern poetische Auflassung- mit historischer Wahrheitverbindet. Zwei grössere Gemälde: die Gesandten Glogau's vor KaiserHeinrich V, und der junge Boleslas III sind von V. Hnnfstängl litho-graphirt. Zu seinem Ilauptwcrhcn gehört auch diu Kildniss der hl. Hed-wig, wie sie auf dem Schlarhll'clde bei Wahlstadt die Leiche des Hein-rich von Liegnitz, ihres Gemahls findet. In der Kirche zu Dünaburgist ein schönes Altarblatt mit St. Magdalena, und in jener zu Iwanogrodsind achtzehn Heiligenbilder.
Auf mehreren Gemälden dieses Künstlers findet man das gegebeneMonogramm, El steht auch auf einer Original-Lithographie, welchedas (iosehleoht des über Kraknu schwebenden Krako vorstellt. Füreine Ausgabe der Gedichte des Mickicwitz sind drei seiner Zeich-nungen in Stahl gestochen worden. Vierzig Bildnisse! der polnischenKOnigfl bis zur Theilnng des Reiches sind durch die Lithographiebekannt, und mit französischem und polnischem Teuft begleitet. Aucheine Sammlung von Bildnissen polnischer Zeitgenossen mit Biographienvon Woicicki in Warschau sind von diesem Meister bekannt.
2563. Medailleure und Münzmeister, welche Gepräge mit A.L. bc-. . zeichnet haben , und deren Schlickeysen, Erklärung der
' " Abkürzungen auf Münzen &c. S. 48 ff., erwähnt. — AuchAntonio Leyva, Befehlshaber der kaiserliehen Besatzung in Pnvia, Hess1824 eine Nothmünze mit A. I.. zeichnen, und man darf daher unterdiesen Initialen weder einen Künstler, noch einen Beamten vermuthon.
Andreas Laffert, Münzmeister in Stolberg und Wernigerode von1612 — 1617.
Adam Longerich, Münzmeister in Coblcnz von 1678 — 1683.
Albrecht Lindberg, Münzmeister in Stockholm von 1762-1773.
Amadeo Lavy, Stonipelsehneidcr in Turin um 1796—1827.
A. Ligber, Stempelschneidor in Warschau um 1808.
Alexander Ljalin, Medaillon- in St. Petersburg um 1843. Erzeirlmete mit den russischen Initialen A. L.
2564. August Ludwig Siemens, Wardein in Berlin Tön 1741—1763.A.I,.S. Man findet Münzgepräge mit den Initialen seines Kärntens.
2565. Johann Anselm Munch, Münzmeister in Frankfurt am MainHl von 1637—1644. Er liess die Stempel mit seinem Monogramme1 versehen. Vgl. Schlickeysen S. 49.
2566. Medailleure und Münzmeister, welche Gepräge mit den Tniti-» .. alen ihres Namens bezeichneten. Darauf gellt, Schlickeysen in
' seinem Werke über die Abkürzungen auf Münzen ,ve. S. 49 ein.Voraus bemerken wir aber, dass die Buchstaben ll 11t auf alten bayer-ischen Münzen aus dem 15. Jahrhundert die Münzstätte Amberg an-deuten. Auf russischen Münzen seit, 1788 beziehen sieb die InitialenA. M auf die Münzstätte Anninsk im Bezirke Crem. Auf l'aduanischenMünzen von 1503 und 1504 handelt es sich um den l'odeslu Aloys Moliu-
Andrea Morello, Münzmeister in Ghambory von 1563-1565.
Aloisio Minotto, Kector und Provisor in Cattaro 1567.