AE—AG. Nr. 2548-2552. 1061
Prcismcdaille der k. Akademie der Wissenschaften in Brüssel gehörtin dieselbe Kategorie. U«berdieM findet, man noch viele andere schöneMedaillen und Jetons, deren mit AI). I. bezeichnet sind.
2548. Adolph Ehrhardt, Historienmaler und Professor an der kgl.r - 1 -------- w-*\n —T T-r Akademie in Dresden, behauptet No. 465
' " L V\ / £ \ bereits eine Stelle, die beiden dort ge-
'LW «ebenen eisten Monogramme, welchey A ' man auf Gemälden und Zeichnungen—. *. - - XSs ■ linden soll, scheinen uns aber durch
schlechte Copien bekannt geworden zu Sfijrn. Nach der gefälligen Mit-theilung des Herrn A. Appel in Dresden bediente sieh der Künstlerder beiden Monogramme mit dem gothisehen A in obiger form aufGemälden und Zeichnungen. Die dritte Chiffre in Curaven findet manauf leichteren Arbeiten und Skizzen. Zu der No. 465 erwähntendeutschen Geschichte in Bildern liefert«: Krhardt seit dieser Zeit mehrereZeichnungen, welche in Holz geschnitten wurden. Auf diesen JVich-bildungen findet man die beiden kleineren rechts übereinander stehen-den Zeichen. Wir bemerken aber noch, dass die unregelmäßigeBildung der beiden ersten Monogramme unter No. 465 hauptsächlichauf Rechnung der Copfcten in K. llciniek's ABC-Bucb für grosse undkleine Kinder (1845) geht. Auf Gemälden und Zeichnungen des Künst-lers kommen sie in obiger Form vor, zuweilen auch mit Doppelliiuen.
Professor Erhardt gehört zu den vorzüglichsten Meistern derhistorischen Richtung. Sein Kaiser Karl V. im Kloster von St. Just,wie er das Bildniss seiner Gemahlin betrachtet, fand allgemeinen Beifall.Gleiches Lob erntete auch der Tod des Rudcllos im Besitze des Königsvon Preusson. Wir sahen es auf der deutschen allgemeinen und histori-schen Kunstausstellung in München 1858, zugleich mit dem schönen Hiwcder Maria und Martha, welches der Künstler in Düsseldorf gemalt hatte.
2549. Adam Heinrich Ehrenreich, Münzmeister in Breslau von„ 1743-1751. Auf Münzen aus dieser Zeit findet man seine JNa-
*> mens-Chiffrc.
2550. Allen und Moore, Stempelsehneider in Birmingham waren
A et M " m 184ü mü *- 8ie B* ÖM " m dcu Meistcrn dea fabnmassigen Betriebs.
2551. Adam Elzheimer fand unter AEh.f. No. 494 bereits eineA? T ausführliche Stelle, doch fehlen die gegebenen Zeichen. Man
^ \-J findet sie auf etlichen Radirungen des Meisters. Seme BlatterA- L gehören zu de, Seltenheiten. Das Facsimile der Namens-Abbrcviatur verdanken wir dem Herrn I'!. Harzen.
255P. A. F. Angelica Facius, Stempdschneiderin in Weimarseit 18-.'!). Sie bezeichnete Stempel mit A. F.
2552. August Caber, Formschneider, geb. zu Köppornig in Ober-Schlesien, 1823, gehört zu den vorzüglichsten Kunstlern seinesFache». Er lebt jezt in Dresden als Schwiegersohn £es Pro-
• fesson Louis RicSter. (iaber's Blätter sind bereits sahJreioh,uua mehrere derselben sind mit den, Monogramme bezeichnet theilsauch kleiner als oben gegeben. Auf anderen Blattern steht de, Name'1. ÜAIIKII. In folgenden Werk,,, findet man Holzschnitte von seiner Hand
Beschauliches und Erbauliches. Kin Famillett-Bilderbuch vonLudwig Richter in Dresden. Dieses schöne Buch erschien von 1851an zu Leiprtg in Lieferungen ä 7 Holzschnitten von A. Gabor undJ. G. Flegel, nebst (iedichton &c. von Verschiedenen, roy. 4.
Monogrammiat^n.
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