1042 CES—CEW. Nr. 2513—2517.
2513. Cesare Nebbia, Maler von Orvietto, wird zu den bestenrotnr ,U nr •« Schillern des Girolamo Muziano gezählt, nnd<y(,Au» (u.. ui. in. was Handfertigkeit betrifft, kam ihm und seinemMitmeister G. Guerra kein anderer Maler in Hein gleich. PaustSixtus V. stellte beide an die Spitze seiner Kunstiinternehmuiigcn inRom, hat aber dadurch der Nachwelt kein rühmliches Vcrmächtnisshinterlassen. Die Abbreviatur des Namens findet man auf eineinKupferstiche in der Weise des Antonio Tcmpesta, welcher die Ama-zoncnschlacht zum Gegenstande hat. Links unten steht: Cesar de.or. in., d. h. Cesare, de Orvietto iuvenil, rechts: Sta. Fo. Ho. 1 ~i» I ,d. h. StatH Formis llomae. Im Rande stehen zwei Verse aus Virgil'sAencido : llir, medias inier caeiies exullal Amazon etc. II. 11 Z. und1 Z. 5 L. Hand. I3r. 16 Z. Ob auch die Zeichnung oder das Gc-millde, nach welchem das erwähnte Blatt gestochen ist, die Abbreviaturdes Namens trägt, wissen wir nicht. Wahrscheinlich kommt sie aufRechnung des Kupferstechers. — C. Nebbia starb 1614 im 78. Jahre.
2514. Cesare de' Fiori, oder de Floribus, Maler und Radirer vont 1 nr Kr n 7) Mailand, erwarb sich als Künstler Ruf. ErVfsar fior. u. it. maUe Bildnisse, historische Darstellungen inFresco, und wurde auch als Architekt und Mechaniker verwendet,liier handelt es sich nur um die beiden Radirungen des Meisters,Sie stellen das Innere der Säle des Antiken- und JMaturalicn-Cabinetsdes Canonici« Manfred Settala in Mailand vor. Das eine diesermalerisch radirten Blätter beschreibt Brulliot III. No. 217. Es istwie oben bezeichnet, mit dein Unterschiede, dass mit dem ersten l)auch ein F verbunden ist. Man muss also lesen : Cesare Fiori FecilJJonat Dedicat. II. 7 Z. 4L. Br. 17 Z. Diese Blätter findet manin folgendem Werke: Museo b (Jalcria adunala dal sapere, e dallostudio del Sig. Canon. Manfredo Settala. nob. Milanese. Uescritla in lat.di P. M. Tcrzago et hora in Ital. di P. F. Scarabelli, e dal medesimoaecresciuta. Tortona 1600, 4. — Fiori starb 1702 im 66. Jahre.
2515. Cesare Vecellio, Maler und Formschneider von Picve difK^AW \T P *' a( l°re, mit Unrecht Tizian's jüngerer Brn-v^XliLjxMV. V . I . ,i cr genannt, behauptet im Künstler-LexiconXIX. S. 492 eine ausführliche Stelle. Hier handelt es sich um einGemälde des Meisters in der Pinakothek zu Mailand. Es stelltChristas am Kreuze vor, wie ihn nach altertümlicher Weise GottVater in den Armen hält. Dieses Bild ist wie oben bezeichnet, wirkennen aber kein zweites Werk mit Ccsare's Namen. Doch kann manvermuthen, dass sich auch noch andere Bilder mit dieser Signaturfinden. Die Städte, in welchen er gearbeitet hat, sind im Künstler-Lexicon genannt. Unter dem Monogramm GAE. V. No. 2205 habenwir ebenfalls über diesen Meister gehandelt.
2516. Eduard Zander, Zeichner und Maler, hinterliess schiene, , . r Poi'traitzeichiiungon, welche mit den gegebenen Mono-71L 77t nrrunixm versehen sind. Das Zeichen besteht also ausvL-/ v w d on Buchstaben im Fl. Der Kunstler war um 1836 tbätig.
2517. Franz Wieschebrink? Dieses Zeichen findet man auf einemlithograpbirtcn Blatte in den Düsseldorfer Monatsblätternvon 1849. Es stellt eine halbbctrunkeue Gesellschaft beimPunsche vor, und welcher Ton in derselben herrscht, be-sagt die Unterschrift: Prost alles Kameel , hierbleiben! etc.qu. 4. Die Zeichnung ist wahrscheinlich von dem Maler