Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
1036
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1036 CE —CEM. Nr. 2500 2504.

2500. Carl Gottfried Eichler, Kupferstecher von Augsburg, ver-/? n /> ' ,; k |ü von ^18 a " mehrere J«kffi In München, miil hin-

*j r .7c. tcrliesa mehrere figürliche und landschaftlich« Blätter,"* ' welche theilfi mit den Initialen des Namens bezeichnet

sind. Er ist Wahrscheinlich auch jener C. Eichler, welcher mitC. Schleich und P. J. Laminit Dach .1. 0. Schedlor's Zeichnungen dieStatuen MD Grabmal« des Kaisers Maximilian I. in der Ilofkircho zuInnsbruck gestochen hat, 28 Matter in fol.

2501. Cecco di Pietro aus Pisa malte im Campo Santo daselbst,

CECCVS. PETRI. DE. PISIS. ggJ, *? ßSd? %

MF. PINXIT. A. 1). MCCCLXXXVI. hei sieh aber kei-

nes seiner Werkeerhalten. In der Kirche S. Pietro in Vincoli war bis 1711 eine Tafelmit der Geburt der hl. Maria, welche die gegebene Inschrift trug.Ob diese Tafel zu Grunde gegangen, oder ob sie in irgend einer Rüst-kammer liegt, wissen wir nicht.

2502. Carl Eisen, Maler und Radirer, geb. zu Brüssel 1722, ge-r r - e Btorben zu Paris 1778. Dieser geistreiche und fruchtbareV. JUS. f. Künstler fertigte eine grosse Anzahl von Zeichnungen zurC. liis J('I. Illustration der Contes de. Lafontaine, zu Dorat's Ilaisers,

zur Basan'schcn Ausgabe der Metamorphose* dHMde, zurOriginalausgabe der Benriade von Voltaire etc. Auf mehreren Stichenin diesen Werken steht die Abbreviatur dos Namens. Ebenso be-zeiebnet ist auch eine Anzahl seiner eigenen üadirungen in: PremiereLivre d'une oeuvre suivie, contenant di/ßrents sujets de De.corationt etd'Ornemens, commc Vase.s, Tombeanx, Niches, Fontaines, Groupes de Fi-aures , Utatues, ä l'usage des Arehitectes , Scriptum, Ciseleurs etc. par

Charles Eisen , l'eintra et Dessinuteur ------, kl. qu. fol.

Die Fortsetzung dieses Werkes bilden die Fragment ä l'utage dedifferents artisles. Sie bestehen in sieben Büchern mit einer grossenAnzahl von radirten und gestochenen Blättern , theils mit C. Eit. f. be-zeichnet. Beide Werke sind dem Marquis de Voyer d'Argenson dedi-cirt. Als Professor der alten Akademie de Saint-Luc zu Paris gab erein Zeichenbuch in 12 Blättern heraus, welche Franeois in Kroide-manier gestochen hat, fol. Seine eigenhändigen geistreichen Radirungensind meistens im kleinen Formate, und theils mit dem Namen ver-sehen. Zu den Seltenheiten gehört der Triumph des Bacchus nacheinem alten Elfenbein -Schnitzwerk, qu. 4. M. de Lougucil, R. Gail-lard, C. Chevillet, Voyer l'aiue, Aliamet, 1c llardy, lc Bas, Tardieu,Maxsard, Baguoy, le Miro etc. haben mythologische Darstellungen,Genrebilder, Geschichtsvignetten, und Illustrationen zu Romanen undanderen Schriften nach seinen Zeichnungen gestochen. Auf mehrerenBlättern steht die Abbreviatur des Namens. Gh. Eisen arbeitete sehrviel, starb aber doch in Dürftigkeit.

2503. Celestin Nanteuil, Zeichner und Formschneider zu Paris,CFT NT tfidiürt zu den fruchtbarsten Künstlern unserer Zeit. Wir

' haben ihn bereits unter B.ETN eingeführt, da er sichöfters mit Baron zu gemeinschaftlicher Arbeit verband. Auf verschie-denen anderen Holzschnitten steht die Abbreviatur CEL.N.

2504. Unbekannter Maler. NachBrulliotI.No. 191 findet man dieses^__. _ Zeichen auf alten Gemälden, aeben andern auf cincmsol-I pv4 a chen in der Galleric Doria zu Rom, welches den hl. Eusta-vJL 1 ^^i chius vorstellt, jenes Bild, welches A. Dürer in Kupfor