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in Tusch mit weisser Höhung zugeschrieben. Er ist wahrscheinlichder ältere Meister dieses Namens, welcher vermuthlich auch ver-schiedene figürliche Darstellungen gestochen hat. Uebrigcns bezeichnetsich auch ein Kunstvorlegcr Cornel van Dalen als Senior. Ein Blattmit Venus und Amor nach Govcrt Elink hat die Adresse: Cor. vanDaten sen. Exe., gr. fol. Man glaubt, dass er auch Maler gewesensei, und von ihm wäre demnach das Bild eines mit Epheu bekränztenBacchus in der k. k. Gallerie zu Wien. Allein wir halten den JüngernCornelia van Dalen für einen Maler, da er auch Bildnisse nach deneigenen Gemälden gestochen hat. Ein Cornelius van Dalen jun. isthistorisch, indem er sich auf mehreren Blättern als solchen ausdrück-lich bezeichnet. C. van Dalen J.. Jr. oder junior srulpsit steht aufmehreren Blättern, wie auf dem grossen und brillant gestochenen Bild-nisse des Prinzen Johannes Moriz von Nassau, halbe Eigur in Küstung,nach Govcrt Flink, Oval gr. roy. fol.; auf der kleinen Büste desselbenFürsten; auf dem Portraite des Königs Carl II. von England mit demCommandostabe, nach R. Nason, fol.; auf jenem des Herzogs Jamesvon York, nach S. Luttichhuys, gr. fol., und auf dem schönen Bild-nisse der Anna Maria Schurman, nach Cornelis Janson van Coulei),kl. fol., u. s. w. Die vier Kirchenlehrer nach Rubens, gr. fol., dieMadonna mit dem Kinde nach G. Flink, gr. fol., der Schäfer und dieSchäferin nach C. J. Castolcyn , kl. qu. fol., u. s. w., sind ebenfallsals Werke eines Jüngern C. van Dalen bezeichnet. Man muss daherzwei Meister dieses Namens annehmen, da mehrere andere ältere, undauch gleichzeitige Blätter den Beisatz Jr. oder junior nicht haben.Die Stiche sind auch ungleich, die einen in der Weise des C. Visscherbrillant gestochen, die anderen in der Manier des Blooteling oderJ. Sacnrcdam mit grosser Eleganz behandelt.
Die Kupferstiche der beiden Cornelis van Dalen sind zahlreich.Sie arbeiteten nach Rubens, G. Honthorst, G. Flink, Jan Dys, W. Cra-beth, C. J. Casteleyn, J. van Sandrart, J. van Hülle, Holteyn, Buk",liaudrighen, van Nogre, S. Luttichhuys, J. Livens, A. Diepcnbecke,F. van Campen, A. van Nieulandt, Pandelins, Tizian, Tintoretto &c.Sehr geschätzt sind die Bildnisse hoher und berühmter Personen, be-sonders die Portraite des Königs Carl II. von England, des Her-zogs Henry von Gloccster, des Herzogs James von York, der Prin-zessin Mary von England, des Prinzen Moriz von Nassau, des Admi-rals Martin Harpertsz Tromp in halber Figur an der Canonc, desRene Dcscartes, des Dr. Franz Dclcboc Sylvias, des Dr. JncobusTriglandius, des Johannes Polyander a Kcrkhoven, des Dr. EsaiasDnpre, des Dr. Festus Hommius u. s. w. C. van Dalen's Meister-stücke sind aber die vier grossen Bildnisse iin Cabinet Reynst, jenedes Pietro Aretino, Giovanni Boccaccio, Giorgio Barbarelli oderGiorgione da Castclfranco, und des Sebastiano del Piomho, auch Cam-panella oder der „Dominikaner Mönch" genannt. Die Gemälde schreibtman dem Tizian zu, der Dominikaner ist aber von Tintoretto gemalt-Einige Blätter dieses Meisters sind mit C I) sculp. oder sculpsit be-zeichnet, wie das Bildniss des Admiral Tromp nach J. Livens, gr. fol-idie Anbetung der Hirten, 4., die sitzende Madonna mit dem Kinde, 4., &"•
2439. Medailleure und Mümmeister, welche durch die Buch-P T . > staben C. D. ihren Namen andeuteten. Es handelt sich'- , - "• I aber von keinem Meister aus dem 15. Jahrhundert. Die niitC oo I) Je. 1). bezeichneten englischen Münzen aus .jener Periode sindC. D, ' n Durham geprägt, und C. D. bedeutet Civitas Dunolmi. Aut> alten Münzen der Stadt Ancona ist Civitat Dorica zu lesen-