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1 (1858) A - CF
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1000 CCF. Nr. 2395 — 2396.

herrühren. Auf dem portugiesischen Throne waren mehrere KönigeNamens Johann. Obiges Bildniss wird aber Johann IT. vorstellen,welcher 1495 starb. Sein Nachfolger Emanuel starb 1521. HeideBildnisse sind in der Weise dos Cornelius Cort gestochen, und viel-leicht von diesem Meister. Ausserdem würde das Monogramm aufCristoforo Cartario passen, welcher auch C. Cart. zeichnete. Manwollte darunter den C. Cort verstehen.

2395. C. Falconet? Nach Brulliotl. No. 1155 findet man dieses-jr- t-i (-? Zeichen auf mehreren Kupferstichen nach FrancoisiL -T Jadf>. Boucher, er konnte es aber nicht deuten. Wir ver-

muthen darunter den Kupferstecher Falconet. DieserMeister stach 1751 nach F. Boucher eine bedeutende Folge vonverschiedenen Figuren zu Modellen für die Porzellanmanufaktur inSevres, kl. fol.

2396. CamiHo Congio, oder Congius, Zeichner und Kupferstecher,,-, _ j-, arbeitete um 1630 in Koni, und desswegen findet mau auch

Cs C p angegeben, dass er um 1604 geboren worden sei. Alleinc.cjr. J in diesem Falle müssen zwei Künstler des Namens C. CongioC C.P gelebt haben. Ein solcher stach nämlich die Kupfer zuder von B. Castelli illustrirten Ausgabe des T. Tasso,welche 1617 in Genua erschien. Sie enthält Copien nach den Stichenvon Agostino Carracci und Giacomo Franco in der Gierusalemme libe-rala con annollazione dl S. Gentili e di G. Castello. Genova, 1590, ».Wenn es sich also nur von Kinem Camillus Congius bandelt, so mussdieser mehrere Jahre vor 1604 geboren worden seyn, oder wir müssenzwei Künstler dieses Namens annehmen. Auf Blättern nach B. Ca-stelli stehen die Initialen CCF. Die Stiche dieses Meisters sind sehrzahlreich, und in der Weise des Cornel Cort behandelt. Einen grossenTheil findet man in Sammelwerken, wie in der Galleria Justiniana, inden Aedes Barberini, in J. B. Ferrari's Hesperides etc. LetzteresWerk erschien 1646 in Rom, die von Congius herrührenden architekto-nischen Blätter und Gartenprospekte sind aber in einer Weise ge-stochen, dass man wirklich glauben möchte, verschiedene andere Stichebesonders solche nach früheren Meistern, rührten von einem älterenC. Congius her, oder wenigstens von einem unbekannten Meister C.C-ioder C. C F. Christ stellt ihm einen Maler und Kupferstecher F. C.Cresscnti gegenüber, wir wagen es aber nicht, für ihn entschiedenPartei zu nehmen. Ausser den Kupferstichen nach B. Castelli in dererwähnten Ausgabe des T. Tasso sind folgende Blätter beachtonswerth-

1) Frederico Columna. C.C.F., fol.

Dieses Blatt nennt Rost IV. S. 331, bezeichnet aber den Charakterdes Dargestellten nicht. F. Colonna oder Columna gibt es mehrere.

2) Die Verkündigung. C.C.F., fol.

3) Die Anbetung der Könige. CCF, fol.

4) Das Abendmahl des Herrn, nach Cav. G. Colio. CCF., kl. fol.

5) Die Erstürmung von Tro.ja, nach A. Tenipcsta, gr. qu. fol. .

6) Die Häupter des mediccischen Hauses in einer Glorie, naefA. Pomerancio, gr. qu. fol.

7) Die Schöpfung der Engel, nach A. Camassei, gr. qu. fol.

8) Das Titelblatt zu: Diversi ornamenti capricciosi. CCF., fol.

9) Eine unter einem Bogen sitzende nackte weibliche Fi£"r,welche am Tische, seb reibt. Auf dem daneben stehenden Stuhle > 9ein Helm mit Federn, und über diesen Helm erhebt sich eine wci»'liebe Figur mit dem Tuche. Rechts unten ist das zweite Zeichen-II. 4 Z. 1 L. Br. 2 Z. 2 L.