Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
992
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992 CC. Nr. 2367 — 2369.

simulque II Goltz sculpt. D. Jacob Racuwerdo | singulare piclurae nlumno

------ D.D. 1580. — Das zweite Monogramm steht auf einem historisch-

allegorischen Gemälde im Museum zu Amsterdam. Noch öfter bedienteer sich aber eines aus C II. gebildeten Monogramme«. Auch die Ini-tialen C. €. II. f. stehen auf Gemälden dieses Meistert, Aul' Kupfer*stiehen nach seinen Zeichnungen liest man 0. C. jnu., C. C. llnrleni.inventor etc.

Cornelia Cornelisscn starh zu llarlem 1637, ,,op den li vanSlagtmaand" sagt J. de JoiirIi in der Ausgabe der Leven door Karelvan Mandel Q.,8. 160. Tmmerzecl, De Lcvens en Werken der hnll. en vliiain.Kiinstschilders etc. Amsterdam 1842, erwähnt seiner unter C. v. Hnarlein.

2367. Camillus Congius, oder Cungius, Zeichner und Kupfer-

--v^, Stecher von Itom, ist durch viele Blätter in der Weise deskl ~h m, Cornel Clort bekannt, und zeichnete ausserdrm auch mit CCv-"^J- und C € F. Das erste Monogramm findet man auf einenTitelhlattc mit den allegorischen Figuren der Religio! und der Stärke,dann dem Wappen von Frankreich, und der Dcdication: DelphinoLudovici XIII. (Inlliarum licgis ('hrislianissi Filio etc. ltomae ex Tgpo-graphia liernurdini Tarn , fol. Links unten ist das Monogramm A "ljenes des Alessandro Algardi, rechts das Zeichen des C. Congius.Dieses Matt gehört wahrscheinlich zu dem Werke von Simon Guillainmit den Handwerkern und Ausrufern von Bologna nach Zeichnungenvon Annihale Carracei: Diverse figure al numero dl otlunla, disegnate m <i lpenna nell' höre di ricreuzione da An. Carracei, intagl. da S. Guilif" 0,Roma» i(i4(i, fol.

Auch das zweite Monogramm soll man auf Blättern des C. Congiullinden, es kam uns aber keines derselben vor. — C. Congius wurdeum 1595 gehören. Sein Todesjahr ist unbekannt.

2368- Unbekannter Meister. Die gegebenen Zeichen findet man/^■^^ t :i "t einem Holzschnitte aus der Druckerei des GabrielA3 ^}JJ Schnellbolz in Wittenberg. Das eine deutet den Zeichne 1 '.w'/X' das aridere den Formschneider an, welche uns aber beideunbekannt sind. Das so bezeichnete Blatt stellt ein Labyrinth vor,und ist betitelt: „Hin schön, Labyrinth oder Wunderburg von Wesen '""Lauf der argen schnöden und bösen Walt etc. in eine rechte Form gebfOt'"durch iV. /oh, Agric. Sprc. Gedruckt zu Wittenberg durch Gabriel SchneUbol*lödll 80 S ep t em. 1 ' Dieses Formscbuittes erwälint Brulliot App. I. No. li' 1

2369. Carlo Cignani, Historienmaler von Bologna, geb. 1 (»281y^r gest. 1719. Schiller von F. Albnni, hinterlicss er eine grosse[C Anzahl von Bildern, welche zahlreiche Lobredner fanden, da sie

^--^ durch die anmuthigen Formen und durch eine gewisse [dealitftjin den gewöhnlichen Köpfen anriehen, denen aber häufle der individuellbewegte Ausdruck fehlt. Cignani besass aber alle (laben, welche S<jseiner und in der folgenden Zeit Bewunderung erregten, und auch jetzt

noch findet sich der minder Strenge Kunstfreund in den Gallerion y" 11Cignani's Werken angezogen. Viele Gemälde dieses Meisters sinddurch Kupferstiche bekannt. Auf einigen Blättern steht, das gegebeneMonogramm, und daher scheint es auch auf Gemälden und Zeichnung* 11vorzukommen, Die schönsten Stiche nach Cignani sind jene y 0 ' 1 ■,T. Frcidhof (Joseph und Pntiphar'l Weib, In der Dresdner Gallen*)'P. Tanje (dasselbe bernhmte Bild), Lorenzo Zucchl (detto), Jakob Fre?(detto), Dom. Bornigue, l>. Erodi, N. Dorigntf, F. A. Lorenzini, •'• ^'Liotard (Monochramata Septem. C. Cignani Bononiensis Venetiis 1734,gr. fol.), F. Bartolozzi, S. F. Kavcnet, J. Wagner, J. Viaggi, Porporatb