Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
981
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C. lilo.

'■■ Bloem.**< Bloem,

et - exend.

sculp.sculp.A. 1G26

CBL—CBS. Nr. 2348-23;>2. 981

2348. Unbekannter Kupferstecher. Nach der gefalligen Mit-(fe theilung eines Kunstfreundes findet man dieses Zeichen auf einem

malerisch radirten Blatte, welches einem Künstler dos 17. Jahr-'"indorts anzugehören scheint. Es stellt einen orientalischen Fürsten"nd eine Fürstin auf dem Throne vor, wie sie, vom Volke umgehen,''|'r Einrichtung von Heiligen zusehen. Darunter bemerkt man eine''''an auf den Knieen zwischen einem Priester und dem Henker, qu. fol.

Für die volle Genauigkeit des Zeichens können wir nicht ein-teilen , da die Zeichnung von ungeübter Hand kam.

2349. üeber Cornells Bloemaert haben wir oben unter C. B. be-reits gehandelt, und daher bemerken wir hiernur, dass man auch die Abbreviatur des Na-mens auf verschiedenen Kupferstiehen diesesMeisters finde. Er arbeitete meistens nachVorbildern seines Vaters Abraham, dann auchnach A. Diopcnbeck, Rafael, Andrea del Sarto,Giulio Romano, Lnca Cambiasi, A. u. L. Caf-raeci, Parmigianino, G. Reni, F. Baroccio,Tizian, Pietro da Cortona, F. Albani, Domi-

n 'cliino, G. Lanfranco, F. Barbiert, A. Sacchi, A. Camassei, II. Gimig-''''"'i, F. Romanelli, G. A. Ganini, L. Baldi, G. Ferri, Blanchard, nachJ 11 ' 1 ' Antike &c. Die Namens-Abbreviatur C. Bio. findet man neben'"»deren auf dem Bildnisse des Malers P. de Grebber, fol. C. Bloem.f, cu 'p. steht auf einem Blatte nach A. Dicpenbeck, welches die hl.Jung-» a »< mit dem Kinde in einer Glorie von Cherubim vorstellt, 4. Auf''eselhe Weise bezeichnet ist ein Blatt nach G. Hondhorst und A."'uemaert, welches ein altes Weib mit dem Notenblatte in der Handgeteilt, halbe Figur in 4. Als Verleger {Exc.ud. A. i02, r ,) nennt'?'» C, Bloemaert auf einem Kupferstiche nach Abraham Bloemaert."'fises Blatt stellt die hl. Jungfrau mit dem Kinde auf Wolken"uzend vor, 4.

6350. Unbekannter Maler. Man findet dieses Zeichen auf einerflüchtig radirten Landschaft, welche einem deutschen Künst-ler gegen Ende des vorigen Jahrhunderts angehöret. Vornin der Mitte des Blattes erhebt sich ein Baum, dessen^iiiim in zwe j Uiinptästc ausgeht, wovon jener zur Linken blatterlose* e »ge zeigt. Im Mittelgrund« sind andere Bäume und Gebüsche,"m der Ferne links eine Anhöhe. Unten auf derselben Seite be-" ler kt man die Initialen. II. 3 Z. 9 L. Br. 2 Z. 8 L.

«351. Cornelius du Boys, welcher zu den Nachahmern des Jakob• B. P Bnysdacl gezählt wird, soll durch diese Initialen seinenKr " ' Namen angedeutet haben. Man findet sie auf einemein? 011 S( 'hwarzkunstblatte von J. P. Pichler. Es stellt das Innere(;,.,"' Höhle mit mehreren Ausgängen vor, und hat ein gleich grossesNa ,? llstuck > gr. qu. fol. In diesen Kupferstichen erkennt man keinen.lahmer des .1. Ruysdael. Bin solcher WUT aber C. du Boys, wel-schL" 1 ' 1 li ' 10 " 1 '"" lli47 lel,endcn Cornolis Boys, welcher Land-eten in linysdael's Weise malte, Eine Person seyn dürfte.

'352. Carlo Buffagnotti, Decorationsmaler und Radirer von Bo-£ yß> P 1(, K ni '> *»»« oben unter C. B. Jnt.° No. 2337 eine aus-nvl r lülnliche Stelle. Die Initialen C.B.8. stehen auf Blättern

Q * eft . Zeichnungen von M. A. Chiarini. Sie stellen Decorationen vor,«ai I)o " ' itcl ( ' ( ' s ^ er ^eS| in welchem diese Blätter vorkommen,

0I » wir an der bezeichneten Stelle angegeben.Mo "f>8:™ mmi8 , cn . 67