Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
969
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CB. Nr. 2315. 969

. 19) Der grosse Triumph des Bacchus uud des Silcn, äusserstr?,! 0 ' 10 l,na " witzige Composition von Giulio Romano, 1543. In zwei"lätteru, welche einen Fries bilden, s. gr. roy. qu. fol.

20) Neptun an der Spitze von Seeungeheuern von verschiedenenu "d bizarren Formen. Unten rechts in der Ecke ist das Zeichen mitJw Jahrzahl I5M). In zwei Blättern, welche einen Fries bilden.lI - 5 Z. 2 L. Br. 36 Z 9 L.

21) Der Sturz der Giganten, oder die Titanen, welche gegen dieJjöttcr des Olympus anstürmen. Jupiter's Blitze schleudern sie in denTartarus. Nach Giulio Romano. Oben rechts in der Ecke ist dasMonogramm. II. 10 Z. 7 L. Br. 14 Z. 6 L.

22) Die Klugheit und die Gerechtigkeit neben einander sitzend,C1 'stere links mit der Schlange um den Arm. Gutes und seltenes Blatttn 't dem Monogramme und der Jahrzahl 1537, kl. fol.

23) Die Stärke, eine nackte männliche Figur am Ufer des FlussesSitzend mit dem Füllhorn in der Rechten. Er trägt einen Kranz vonBlattern und Früchten auf dem Haupte. Im Grunde sieht man einen^ircus und einen Thurm. Rechts oben das Monogramm mit***8, kl. fol.

24) Die Eifersucht, mythologisch-allegorische Darstellung. Oben^gen rechts sitzt Jupiter mit einem nackten Knaben im Schoosse aufWolken von Amoretten umgeben. Unten reitet ein nackter Mann auf*jnem bekrönten Ungeheuer, und zwei Satyre giessen Wasser über seinHaupt. Im Vorgriuidc entwickelt sich eine höllische Vision von Flam-*™*B) Schlangen und Spuckgestalten. Links nach unten ist das Zeichennut der Jahrzahl (047, gr. fol.

Dieses Blatt, vielleicht eine Composition des Jcronymus Bosche,gehört zu den Hauptwerken des Meisters.

25) Der Tod überrascht einen Mönch, welcher mit dem Sackejach rechts hin flüchtet. Oben am Mauerwerk unweit des CapitälsUe >' Säule das Zeichen. II. 2 Z. 4 L. Br. 1 Z. 9 L.

. Biescs Blatt ist sehr gut in der Weise der deutschen Klein-m eister gestochen.

*. 26) Di e Hochzeitstänzer, Folge von 13 Blättern, jedes mit demSonogramme. In der Weise der Kleinmeister schön gestochen.

1. Die Brautgäste au der Tafel bei Musik. II. 1 Z. 11 L.

Br. 2 Z. 11 L.2—13. Die Tänzer, meistens je zwei Figuren auf einemBlatte. H. 1 Z. 11 L. Br. 1 Z. 5 L.ii ^ io . B PW»i*n Abdrücke stechen von den alten, kräftigen stark ab,'dem die Platten bereits abgenützt waren,j,. 27) Eine Folgo von 6 Blättern mit Ringern, Fechtern und anderen

'gnren. Mit dem Monogramme und der Jahrzahl 154!), kl. fol., 28) Das Brustbild eines Mannes mit einem langen Kinnbart und'"' Zl ''i Haaren, nach rechts. Er trägt ein faltiges Gewand. Rechtsmte » ist das Monogramm, H. 1 Z. 7 L. Br. 1 Z. 4 L.

Holzschnitt.

y 29) Allegorische Darstellung auf die dämonische Einwirkung zu

cnire,.,],,,,, llm | Lastern. In der Mitte erhebt sich ein Berg, auf

jachem Dämonen die Menschen anlocken, und in Bildern um den

Bl'U ■ ind die straf «'" <*« Lasterhaften vorgeführt. Dieses sehr grosso

att ist mit dem Monogramme versehen.