Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
932
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932 CA —CAD. Nr. 2196 2200.

2196. Unbekannter Radirer, welcher wahrscheinlich der französi-•£■ sehen Schule angehört; Wir verstehen darunter den

0%i C ftP> A Träger dos ersten, ans VA fl hestehenden Zeichens,</' ° LlJ - or ' ■ wozu die Jahrzahl t734 gehört. Durch das zweite.1744. Monogramm ist Stephan flella Bella angedeutet,

nach welchem das hier in Frage stellende schöne Bttttchen COpirt ist.

Es giht das lirusthihl eines nach rechts gerichteten Satyr. Höhe 2 Z.

7 L. Breite 2 Z. 4 L.

2197. Unbekannter Radirer. Nach Brulliot II. No. 321 findetfi A Ti f man diese Bnehstahen auf einem schön radirten Blatte,^ -/" welches einen Kuben mit der Muusfalle vorstellt, 4.Der genannte Schriftsteller entnahm seine Notiz ans dem Schneider*sehen Auktionskataloge, in welchem die Zeichnung des Blattes einemAngeli zugeschrieben wird. Künstler dieses Namens giht es mehrere,die Unbestimmtheit der Angabe setzt uns aber ausser Stand, anzu-geben, welcher Künstler darunter zu verstehen sei.

2198. Unbekannter Goldschmied, welcher um 1670 thätig war.P /f.fl T » P ™ 8tac ' 1 verschiedene Mustorblällor für seine Kunst-y**0'-D' eJ-eJ'O- ge n oggen. Sie bestellen in Arabesken mit Figuren,Vögeln und anderen Thiercn, nieist en Silhouette. Diese Blätter bildenFolgen, welche aber in voller Zahl gelten vorkommen. Die Initialendes Stechers stellen wohl nur auf wenigen Blättern. Ein solches stellteine Arabeske mit Figuren schwarz auf weissem (irnnde vor. In derMitte ist ein Vogelbauer, und zu den Seiten sieht man Meerkatzen.

[Srnlliot Hl No. 321 nimmt die an C. A. B. sich schliesscnden Buch-staben für J. J. S,, und deutet sie auf J. J. Schollenberger; allein siebedeuten wahrscheinlich nur Inv. et Sculp.

2199. Unbekannter Zeichner. Nach Christ (Monogrammen-f —>w Erklärung S. 133) findet man dieses Zeichen auf I landrissent _J mit der .lahrzahl lUKi. Diesen' Schriftsteller spricht sichl /\ I entschieden ans, und scheint daher Zeichnungen mit dem\Z_j/ Monogramme gesehen zn haben. Doch bemerkt er nicht,welcher Schule der Verfertiger angehöre. Sollte das Monogramm nichtgenau gegeben seyn, und namentlich in dem das A bildenden linkenSchenkel der Fehler liegen, so wäre an Gerhard Dov zu denken,dessen G im Monogramme für C genommen werden könnte OttZeichen des G. Dov kennt Christ nicht, und dahin- gilt dieses nur fürden Fall, dass der genannte Schriftsteller das Monogramm jenes Meistersunrichtig gegeben hat. Heller nimmt nach Christ einen unbekanntenMonogrammisten als Zeichner an, Brulliot gesteht, nie eine Zeichnungmit dem obigen Namenszeichen gesehen zn haben. Es ist daher nichtgcrathen, eine weitere Vcrimitlmng aufzustellen, obwohl das Zeichenauf den französischen Maler Charles Alfons Dufrcsnoy, und auf Adamde Coster, den Nachahmer des Theodor Kombouts, passt. Sic warenum 1653 thätig.

2200. Caspar Amort, der 1 Sohn eine» gleichnamigen Künstlers, üb' 1 'c A n r ' n Manchen die Malerei. Er zeichnete die vielen Vignetten

folgenden Werkes: Monummtum exlrcmi honoris — FurdinandiMnriae llawiriae Dwis Monachii l(>7!>. fol. Die Initialen des Namensfindet man aber nur auf einem Blatte mit der Uebersehrift: Post Tem-pora multa. Michael Wening hat es gestochen.C. Amort. jun. starb 1684.